Unternehmen Petticoat

„Unternehmen Petticoat“ ist eine Komödie von Blake Edwards mit Cary Grant und Tony Curtis in den Hauptrollen. Der Film stammt aus dem Jahr 1959. Er spielt im zweiten Weltkrieg, im Jahr 1941. Die Schlacht um die Philippinen Ende 1941 bildet den Ausgangspunkt des Filmes. Am 10. Dezember 1941 wurde die Marinebasis Cavite angegriffen und ein Schiff namens Sealion schwer beschädigt und einige Tage später selbst versenkt.

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Sonntagsgedanke: Freunde

Ein Artikel von n-tv hat mich zu diesem Artikel inspiriert. Sie stellen es als so besonders hervor, dass wenige Deutsche enge Freunde haben und sich diese Freundschaften meist aus der Jugend getragen bis in das erwachsene Alter hinein gehalten haben. Dabei müsste doch jedem klar sein, dass „Freundschaften“ nicht immer gleich „Freundschaften“ sind. Enge Freunde, denen man alles anvertrauen kann und mit denen man alles kann, ist das Idealbild. Und auch aufgrund dieses Idealbilds ist es eben schwer zu erreichen, denn es sollte ja auch dann das ganze Leben lang halten, da sich ja Freunde um einen in allen Lebenslagen kümmern. Diese Bilder werden uns durch Bücher, Fernsehen und anderen Medien schon früh geprägt. Wenn ich an die Kinder- und Jugendserien denke, wie „Hanni und Nanni“, „TKKG“, „Die 5 Freunde“ oder „Die ???“, so wird schon hier das Ideal einer immerwährenden, tiefen Freundschaft gezeichnet, die sich im Leben schwer nachvollziehen kann. Man denke an die vielen verschiedenen Stationen, die wir durchlaufen, wie Grundschule, dann die verschiedenen weiterführenden Schulen und Ausbildungen. Dabei wird dann auch im Berufsleben eine Flexibilität, sowohl zeitlich wie auch örtlich, verlangt, die solche Freundschaften schwer machen. Jetzt kann man ja sagen: Es gibt aber doch mehr Möglichkeiten durch die digitalen Medien. Ja, aber das ist längst kein Ersatz zum perönlichen Treffen, Austausch oder persönlichem Erleben verschiedener Ereignisse. Daher entfremden sie uns eher als uns zusammen zu bringen. Ich will hier aber nicht die sozialen Medien gänzlich vertreufeln. Um sich zu verabreden oder Hinweise zu senden, sind sie sehr hilfreich, jedoch nicht unbedingt um eine Freundschaft zu vertiefen. Daher verwundert mich der Artikel von n-tv nicht sehr.

Rainer Maria Rilke: Der Panther

Seitdem ich es das erste Mal gelesen habe, finde ich dieses Gedicht sehr schön. Das Gedicht entstand 1902 oder 1903. Der genaue Zeitpunkt ist nicht zu bestimmen. Als Vorstufen des Gedichtes gelten: Die Prosaskizze „Der Löwenkäfig“ in „Rilke und die bildende Kunst“ und „Die Aschanti“ in „Buch der Bilder“. Da im „Jardin des Plantes“ in Paris exotische Tiere gezeigt wurden, den Rilke in den Jahren 1902 bis 1906 mehrfach besuchte. Zu dem Garten selbst gibt es eine besondere Geschichte.

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Sonntagsgedanken: Fahrradfahrer und Verkehrsregeln

Verkehrsregeln, meint man, gelten für alle Verkehrsteilnehmer. Die meisten halten sich auch daran. Jedoch gibt es eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern, die gefühlt zu einem großen Teil, die Verkehrsregeln fast immer anders auslegen. Zum Beispiel ist ein Fahrradweg neben einem Fußgängerweg und einige Fahrräder fahren dagen dann auf dem Fußgängerweg. Oder bei einer Ampel schneiden sie die Kurve und bliebn nicht auf ihrer Spur, so dass Fußgänger aufpassen müssen, wen sie die Ampel überqueren wollen. Ein anderes Beispiel habe ich vor Kurzem beobachtet. Eine Fahrradfahrerin fährt brav auf der Straße in der richtigen Richtung, hat aber einen Hund an der Leine, der auf dem Fußgängerweg läuft. Allein das ist schon gefährlich. Als dann parkende Autos vor ihr aufkreuzten, fuhr sie einfach auf der Straße weiter und der Hund musste auf der Straße neben ihr laufen. Die Bequemlichkeit und die angebliche Meinung, in einem rechtsfreien Raum unterwegs zu sein, führt zu all diesen Situationen. Wenn dann aber mal etwas passiert, wird der Schrei nach neuen Sicherheitsregelen groß. In München zum Beispiel sollen die Fahrradwege ausgebaut werden für mehr Sicherheit für die Fahrradfahrer. Jedoch, wenn ich mir überlege, wie Fahrradfahrer mit Regeln umgehen, frage ich mich, ob das viel bringt. Oder ob das nur Schaumschlägerei der Politik ist.

Humor im Alltag

Man solle das Leben mit Humor nehmen, sagt man, dann ließe es sich leichter ertragen. Das will ich gerne glauben. Nur: Wo soll ich den Humor hernehmen? Ich könnte schon am Morgen eine gehörige Portion davon brauchen, wenn mich der Wecker aus dem Schlaf reißt. Oder wenn ich mich der S-Bahn anvertraue, deren Zuverlässigkeit sich in einem Wort zusammenfassen lässt: Verspätung. Kurz und gut: Wenn man dringend etwas Humor braucht, ist keiner da. Also ärgert man sich. Dabei gibt es den Humor durchaus auch im Alltag.

Wenn ich ein Schild lese, auf dem ein Dr. Nierstein seine Dienste als Nephrologe, das ist ein Nierenspezialist, anbietet, kann ich schon schmunzeln. Schön ist auch ein Schild in Haidhausen, auf dem man ersucht wird, man möge hier keine Plakate anbringen, und hier hängt tatsächlich kein Plakat. Allerdings hat man das Schild offensichtlich als Einladung zu einer wüsten Schmierorgie missverstanden, die rund um das Schild ihre einschlägigen Spuren hinterlassen hat. Ob die Schmierfinken humoristisch begabte Menschen waren? Jedenfalls bleibe ich für einen vergnügten Augenblick stehen, wenn mir sowas unterkommt. Hoffentlich verfügt auch der Hausbesitzer über ausreichend Humor, obwohl ich verstehen würde, wenn er ihm angesichts dieser ungebetenen „Kunst am Bau“ verginge.

Besser abschmecken geht nicht.

(Foto: Bernhard Huber)

Einmal bin ich nach einer wie gewohnt schmerzhaften physiotherapeutischen Behandlung an der Realschule in Ismaning vorbeigekommen. Eine Seitentür stand sperrangelweit offen, so dass man den innen angebrachten Hinweis recht deutlich lesen konnte: „Fluchttür! Immer geschlossen halten“. Es hat nicht so ausgesehen, dass gerade jemand auf der Flucht gewesen wäre.

Und ein weiteres Mal habe ich in meiner notgedrungen vielgeliebten Münchner S-Bahn folgendes aufgeschnappt. Eine Mutter fuhr mit ihrer Tochter in die Stadt. Das Mädchen zog aus ihrem Schulranzen einen kleinen Plastikbecher heraus, der mit einem Stück Stoff und einem Gummi gut verschlossen war. Luftlöcher in dem Stoff signalisierten: Hier befindet sich ein Kleinstlebewesen in Gefangenschaft. Bald war klar: Bei dem bedauernswerten Geschöpf handelte es sich um einen Marienkäfer, den das Mädchen allerdings liebevoll umsorgte. So versuchte sie vergebens, ihre Mutter dazu zu überreden, ein paar Blattläuse besorgen zu dürfen. Warum? „Damit er es sich richtig gemütlich machen kann.“

Hiermit wird die Frage, woher man den Humor nehmen soll, für gegenstandslos erklärt und zurückgewiesen.

Faszinierende Tiere: Quallen

Quallen sind faszinierende Tiere, aber sehr schwer zu fotografieren. Außerdem sind sie schön und gefährlich zugleich. Ich habe sie im Sealife München gesehen und fotografiert. In freier „Wildbahn“ allerdings würde ich einen großen Bogen um sie machen. Man konnte die Quallen sogar in verschiedene Farbtöne eintauchen lassen. Die schönsten Fotos habe ich hier für euch ausgewählt.

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Sonntagsgedanken: Gut Einschlafen ohne digitale Medien

Ich hatte letztes Jahr im November meine Gedanken zum Thema Ausschlafen veröffentlicht. Jedoch genauso wichtig wie ein regelmäßiger Rhythmus ist ein gutes Einschlafritual. Auch wenn man das eher von Kindern kennt, auch Erwachsene können viel falsch machen beim Thema Einschlafen. Zu diesem Thema möchte ich hier sensibilisieren. Viele haben immer ihr Handy in der Hand oder haben sogar noch ihr Laptop an bis kurz vor der Nachtruhe. Das blaue Licht der Bildschirme hemmt nachweislich das Auscchütten des Hormons Melatonin. Dadurch fühlen wir uns wacher. Zudem ist man dadurch meistens aktiv beschäftigt, entweder noch mit der Arbeit oder mit Spielen oder auch nur mit Chatten. Alles das sind jedoch aktive Tätigkeiten, in denen der Körper nicht zur Ruhe kommt. Ich gebe zu, dass ich auch abends fernsehe und das Licht da auch nicht das Optimale ist. Gut wäre es (und das habe ich selbst auch umgestellt) vielleicht zu fernsehen, aber am Schluss ca. eine viertel oder halbe Stunde die Geräte abzuschalten und entweder noch etwas zu lesen (aber nicht unbedingt mit dem E-Reader, ist ja auch wieder blaues Licht) oder aber mit anderen Beschäftigungen allmählich zur Ruhe zu kommen. Rituale in Bezug auf das Einschlafen wirken sich dann nicht nur auf das Einschlafen, sondern auch auf die Qualität des Schlafes aus. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag und vielleicht den ein oder anderen Gedanken über das Einschlafen.

Haus der Kunst: Markus Lüpertz

Bis zum 26. Januar zeigt das Haus der Kunst in München noch eine Ausstellung mit Bildern eines der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Mit Markus Lüpertz (*1941) legt die Ausstellung vor allem den Schwerpunkt auf seine seriellen Ausfertigungen und Dithyramben. Die Ausstellung selbt folgt keiner Chronologie. Der Künstler Markus Lüpertz nämlich hat sich auch nicht mit den Beschränken von Raum und Zeit beschäftigt, zum Beispiel vermischt er im Bild „Der Diktator“ im Gesicht die Züge von Adolf Hitler und Josef Stalin. Die Ausstellung konzentriert sich auf zwei Perioden des Künstlers: 1963 bis 1980 und 200 bis 2016. Wie in dem Prospekt zur Ausstellung zutreffend gesagt wird, beschreibt man die Kunstwerke von Markus Lüpertz am Besten mit „Rahmung, Rhythmus, Wiederholung.

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Die Sternsinger an der Tür

Die Kinder Agatha und Thomas freuten sich jedes Jahr, wenn sie die Sternsinger an der Tür sehen können. Die fünfjährigen Zwillinge waren immer fasziniert von der Tradition, dass drei Jugendliche von Haus zu Haus ziehen, um den Segen Gottes für ein neues Jahr jedem Haushalt zu geben. Sie erfreuten sich auch immer an dem Gesang der Sternsinger. Doch dieses Jahr war es anders. Sie fuhren in diesen Tagen weg. Sie waren sehr traurig darüber. Jedoch trösteten sie sich mit dem Gedanken, dass sie nächstes Jahr vielleicht selbst mitgehen dürfen.

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Gute Vorsätze im neuen Jahr

Es gibt den schönen Brauch, zum neuen Jahr gute Vorsätze zu haben, die man in diesem neuen Jahr umsetzen möchte. Es stellt sich aber immer erst später heraus, ob die guten Vorsätze stand gehalten haben. Viele setzen sich immer gleiche und können sie aber doch nicht durchhalten. Der Umbruch vom alten in das neue Jahr ist zwar ein guter Zeitpunkt, über alles nachzudenken. Jedoch um etwas zu ändern, ist mehr zu tun, als nur sich gute Vorsätze zu machen. Entweder die Routine oder die innere Einstellung müssen geändert werden. Und dies erreicht man nicht auf Knopfdruck nur weil ein bestimmtes Datum da ist. Daher meine Empfehlung, sich das sehr gut zu überlegen mit den guten Vorsätzen, nicht dass man wieder enttäuscht wird, wenn sie doch nicht umgesetzt wurden. Gute Vorsätze können nämlich ganzjährig umgesetzt werden, wenn sie ernst gemeint sind. Das neue Jahr ist nämlich auch nur ein Datum, mehr nicht.

Ich wünsche euch aber trotzdem ein schönes, gesundes und in jedem Sinne erfolgreiches neues Jahr.