Weiterlesen „Die Monate: Der November“Noch ist es Herbst. Doch je nachdem
Emsemsem Blog
bescher‘ ich euch den ersten Schnee,
und wenn ihr euch erkälten sollt:
Bei Fieber hilft Kamillentee.
Das Wagnis des Online-Shoppings
Als in Corona-Zeiten die Geschäfte dicht machten, boomte der Online-Handel. Aus verschiedenen Gründen haben sich einige Leute erfolgreich geweigert, online zu bestellen. Dennoch gab es bei dem einen oder anderen die erste Online-Bestellung. Zumal wenn das Produkt zwar nicht dem täglichen Bedarf entstammt, es aber doch so wichtig ist, es jetzt zu erwerben – und nicht vielleicht in ein paar Wochen, wenn die Geschäfte wieder offen haben. Sehen wir uns einmal den Bestellvorgang eines Neulings an.
Weiterlesen „Das Wagnis des Online-Shoppings“Auf den Tisch
Christiane bietet die Wörter Kürbis, kitzlig und krakeln an, und ich habe dem schauerlichen Schicksal des Kürbisses ein paar Zeilen gewidmet.
Weiterlesen „Auf den Tisch“
Lilu – Die Schattenfresser/Teil 2
Ohnmächtig
Ich streckte meine Hände nach ihm aus. Wir drehten uns im Kreise, sprangen und tanzten auf dem Tisch herum. Ihr habt schon richtig gehört: auf dem Tisch! So seltsam es für eure Ohren klingen mag, aber Tatsachen sind nun einmal Tatsachen: Von einer Zehntelsekunde auf die nächste war ich fast so klein wie Lilu, vielleicht einen Fingernagel größer, und wir hüpften um das Teegeschirr herum. Einmal bin ich sogar auf die Kandis-Dose geklettert und habe die Kandiszuckerstückchen erklommen wie ein Gebirgsmassiv. Wir trieben es so toll, bis wir mit solcher Wucht an meine volle Tasse gestoßen sind, dass sie umfiel und ihren ganzen Inhalt über uns ergoss. Ich hatte wirklich Angst im Tee zu ertrinken und musste schwimmen wie in einem See. Die Wellen schlugen über meinem Kopf zusammen. Einmal wurde ich nach oben getrieben, ein andermal drückte mich ein mächtiger Sog tief nach unten.
Weiterlesen „Lilu – Die Schattenfresser/Teil 2“Auf der Kürbse?
Ich habe aus den Stichwörtern Kürbis, kitzlig und krakeln, mit denen Christiane für die Wochen 44 und 45 zum Schreiben eingeladen hat, Folgendes gemacht:
Mein lieber Andersen,
Sie scheinen sich auf Kindereien verlegen zu wollen. Dabei ist das Verlegen meine Sache, was natürlich nur als ein kleiner Sprachwitz gemeint ist, der Ihnen jedoch zeigen möge, dass ich dem Albernen durchaus nicht abhold bin. Die Skizze aber, die Sie mir kürzlich zugeschickt haben, unterschreitet selbst dieses Niveau. Schon Ihre nervös gekrakelte Handschrift ließ mich aufhorchen. Sind Sie denn schon wieder auf Reisen?
Eine Prinzessin, die bis ins tiefste ihres sonst so noblen Gemütes kitzlig ist, soll also durch zwanzig Matratzen und darauf nochmaligen zwanzig Decken eine Kürbse spüren. Eine Kürbse? Was um alles in der Welt soll eine Kürbse vorstellen? Die neue Züchtung eines Kürbisses etwa? Davon habe ich noch nie gehört, und wenn ich ehrlich sein soll, möchte ich davon auch nie hören. Als Verleger mit literarischem Anspruch würde ich mich der Verbreitung von zusammenfabulierten Wortmonstern schuldig machen. Man stelle sich nur den Titel über einem solchen Text vor: Die Prinzessin auf der Kürbse. Niemals!
Als Ihr Verleger und väterlicher Freund rate ich Ihnen dringend: Werden Sie realistischer! Das Irr- und Aberwitzige sollten Sie Ihrem deutschen Kollegen Hoffmann überlassen.
P.S.: Oder meinten Sie Erbse?
Eine Gespenstergeschichte
Zugegeben verleiten die drei Wörter von Christiane zunächst zu einem Text mit vielen Alliterationen. Dennoch habe ich davon Abstand genommen, da in mir eine vollkommen andere Idee reifte. Mit den Wörtern Kürbis, kitzlig, krakeln habe ich folgende Geschichte verfasst:
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Lilu – Die Schattenfresser/Teil 1
Es gibt doch tatsächlich Menschen, die nichts dafür übrig haben, wenn es in ihrem Leben – und sei es auch nur für ein paar Stunden – gemütlich zugeht. Ich gehöre nicht zu denen, und ihr sicher auch nicht. Ihr würdet sonst kaum diese Geschichten über Lilu vom Stamme der Lulis zur Hand nehmen und darin lesen und dabei vielleicht eine wunderbar duftende Tasse Tee mit Kandiszucker schürfen.
Weiterlesen „Lilu – Die Schattenfresser/Teil 1“Irrwege im Urlaub
Eines schönen Tages fuhr ich mit meiner Freundin in den Urlaub. Voller Vorfreude schmiedeten wir schon Tage vorher Pläne. Am zweiten Tag in Mittenwald beschlossen wir, auf den Kranzberg zu fahren und von dort aus gemütlich wieder zurück zu wandern. Doch wie so immer: Der Mensch denkt, Gott lenkt. Mit Kameras, Sonnencreme und Verpflegung gerüstet brachen wir auf.
Weiterlesen „Irrwege im Urlaub“Total sus
Wie kommt man auf diese drei Stichwörter: Biedermeier, niederträchtig, flöten? Und was bewegt Christiane dazu, ausgerechnet mit diesen zum kreativen Schreiben einzuladen? Da hilft nur ein spießbürgerlicher Blick ins Lexikon und ein nicht weniger spießbürgerlicher Griff in die Jugendwortschatztruhe. 😉
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Lilu – Die Fernsehfernbedienung/Teil 4
Gefangen
Obwohl ich in einen Western geraten war, war das Klo ein blitzend sauberes WC mit der heute üblichen Ausstattung. Ich erledigte, was jeder Mensch immer wieder erledigen muss, und als ich mir die Hose zumachen wollte, merkte ich, dass ich nackt war, pudelnackt.
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