Lucy Carke – ein Doppelband

Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff. Danach eroberte sie als Schriftstellerin auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. Ihre Liebe zum Meer und zu fernen exotischen Ländern spürt man auch in ihren Romanen. Der Doppelband, den ich gelesen habe, beinhaltet die Romane „Die Landkarte der Liebe“ und „Der Sommer in dem es zu schneien begann“.

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Nur ein Zungenschlag

Hoffnungsschimmer, unverzeihlich und nähen: Diese drei Stichwörter zur ersten Schreibeinladung von Christiane in diesem Jahr haben mich veranlasst, eine Beobachtung zu schildern, die eigentlich belanglos, mir aber vielleicht gerade deshalb aufgefallen ist.

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John Grisham: The Reckoning

John Ray Grisham, geboren am 8. Februar 1955, ist ein amerikanischer Bestsellerautor, Rechtsanwalt und Politiker. Er hat sich auf Justizthriller und Kriminalromane spezialisiert. Ich selbst habe lange mit mir gerungen, ob ich etwas von ihm lesen will oder nicht. Die Neugier hat jedoch gesiegt, als ich das Buch „The Reckoning“ (zu deutsch – „Die Abrechnung“) in einem Buchladen entdeckte.

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Wie ich einmal an Silvester verschnupft war und die Böllerschüsse wie üblich wieder zu früh losgingen

Wenn ich ein rasender Reporter wäre, würde die Geschichte so beginnen:

„Silvester 1995: Einem Mann in mittleren Jahren ist es nicht vergönnt, den Aus­klang des Jahres in fröhlicher Stimmung zu erleben. Er denkt an den neuen Werbespot für Tempotaschentücher, in denen allen leidgeprüften Nasen eine be­sondere Weichheit versprochen wird, damit sie im Falle eines Schnupfens nicht allzu wund gerieben werden, Ergebnis exzessiven Schneuzens. Laut nie­send tut er seiner im Haus verstreuten Familie kund, dass ihn eine böse Erkältung er­wischt hat. Aber die weiß das längst. Er niest nicht zum ersten Mal. Deshalb fühlt sich niemand verpflichtet, ihm ein „Helf Gott!“ oder „Gesundheit“ durch das Treppenhaus zuzurufen. So schnell gewöhnt sich der Mensch an das Leid ande­rer…“

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Das Krippenspiel

„Bis zum nächsten Jahr!“ So wurde ich auch dieses Mal verabschiedet, während mich liebevolle Kinderhände einpackten. Schade! Die kurze Zeit ist immer so schnell vorbei. Es ist immer so schön die frohe Botschaft der Geburt des Erlösers zu verbreiten. Ich möchte eigentlich noch nicht ins Bett. Auch wenn die Kiste so schön gepolstert ist, versuche ich immer die Zeit vergeblich zu verlängern. Die meiste Zeit des Jahres bin ich ja doch in den dunklen Tiefen der Kiste eingesperrt.

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Wie ich einmal auf dem münchner Christkindlmarkt nicht zahlen konnte

Es war am 18. Dezember 1992, dem Jahr, da es mit unserer Wirt­schaft abwärts ging. Es war Freitag, und ich habe mich im Büro schon auf Weihnachten einge­richtet. D.h. ich schraubte meine Moti­vation auf das gerade noch nötige Mindest­maß herunter und machte nicht zu spät Schluss, sondern vergleichsweise früh, und die Familie, die außer mir aus Frau, Sohn und Tochter besteht, hat mich zum Schwimmen abgeholt.

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