🌼🌼🌼Ein Gedicht, das nicht nur zum heutigen Tag, sondern auch zu Bild 2 der Impulswerkstatt passt.🌼🌼🌼
Weiterlesen „Frühling ist’s! Die Liebe lebt!“Opa erzählt
Das Schöne an den abc-Etüden ist, dass drei Wörter genügen, um die Schleusen der Assoziation zu öffnen. Dieses Mal öffnen Milchschaum, trocken und stibitzen.
Weiterlesen „Opa erzählt“Die Isar flößt

Schluss mit Action!
Bild 4 der Impulswerkstatt lässt an ein Ritterspiel und mich an etwas anderes denken.Weiterlesen „Schluss mit Action!“
Als gings um einen Oscar
Aus der Verbal-Trias Eiswind, grundlos, wallen, die dieses Mal im Zentrum der abc-Etüden stehen, fiel mir zunächst ein Wort besonders auf: wallen. Wallen? Jawohl, wallen, und als erstes dachte ich dabei an Wallfahrer. Tja. Herausgekommen ist das.
Weiterlesen „Als gings um einen Oscar“Glashaus mit integrierter Skyline
Bei Bild 3 der Impulswerkstatt mag einem so manches durch den Kopf gehen. Bei mir ist es der Blick in den Himmel, siebter hin oder her. Oder – genau hinschauen! – in die Skyline an diesem Glashaus.

Die traurige Ballade von Hellentbrand, dem edlen Ritter
Bild 4 der Impulswerkstatt und diese Ballade: Ich glaube, mehr muss ich nicht sagen.
Hellentbrand, der edle Ritter,
ritt auf seinem Pferd fürbass.
Auf dem Kopf der Helm wog schwer,
und er dachte dies und das.
Mondlicht stürzte hell zur Erde,
tausend Sterne standen hoch.
Hellentbrand war müden Sinnes
und die Rüstung hatt' ein Loch.
Denn er kam aus hartem Kampfe!
Blutdurchflossen war die Schlacht.
Hieb für Hieb trennt' Köpf' und Rümpf' er
und bracht' Feinden Tod und Nacht.
In der kühlen Kemenate
Fräulein Rita unterdes
wartete auf den Geliebten
ihrer Pflicht als Braut gemäß.
"Hellentbrand! Ach, Hellentbrand!
Liebster, wärst du doch bei mir!"
Und des Fräuleins Aug' erbebte,
eine Träne trat herfür.
Auch des kühnen Hellentbrandens
Herz ward voller Sehnsucht schwach.
"Rasch zu Riten!" war sein Trachten
nach des Kampfes Ungemach.
Rita! Rita! Holde Schöne!
Dich will Hellentbrand zum Weib!
Dir zuliebe hat er nur
sich im Kampf gestählt den Leib!
Doch die Zeit, die zog sich hin.
Zur Minute ward Sekunde,
von der Sehnsucht weit gedehnt.
Seufzen drang aus beider Munde.
Und der Schläfrigkeit zum Trotz
ritt er wie der Teufel schnell.
Wollte schier die Zeit einholen!
Hellentbrand entbrannte hell.
Den geliebten Bräutigam
fühlte Fräulein Rita nah'n.
So sie füllte für den Ritter
heißes Wasser in die Wann',
dass er sich vom Kampf erhole
und vom Leib den Dreck sich bürst'.
Heim soll kommen Hellentbrand
und sich fühlen wie ein Fürst!
Doch das Wasser wurde kalt.
Hellentbrand, o tapf'rer Held!
Warum lässt du Riten warten,
die dich mehr liebt als die Welt?
Da erscholl vom Burgestor
Pferdewiehern hell und klar!
"Hellentbrand!", rief Fräulein Rita.
"Endlich, endlich bist du da!"
Aber ach! Alleine stand
vor dem Tor des Ritters Ross.
Ritas Herz ward jäh zerbrochen,
viele Tränen sie vergoss.
Pferd und Sattel ohne Reiter?
Wo war Ritter Hellentbrand?
Nah' dem Burgbach, nah' dem Ziel,
ward vom Schlaf er übermannt.
So er fiel vom Pferderücken
mitten in des Baches Braus,
wo er kraftlos liegenblieb,
und das Pferd ritt leer nach Haus'.
Und des Ritters Eisenkleide
war alsbald von Wasser voll,
welches durch das Loch vom Kampfe
stetig in die Rüstung quoll.
Unaufhaltsam floss es weiter
in die beiden Lungenteile.
Dieses Wasser ward - o weh! -
Hellentbranden nicht zum Heile.
Er ertrank in dieser Flut,
die für ihn bestimmt zum Grab.
Hier im Rinnsal schloss sein Leben,
das ihm viele Siege gab.
Fräulein Rita aber leerte
weinend in den Burgkanal
Hellentbrandens Badewanne.
Groß war ihrer Seele Qual.
Jedoch dieses Badenass
floss ins Freie, wo es sich
mit des Baches Wasser mischte,
in dem Hellentbrand verblich.
Noch im Tode spürt' die Seele
uns'res heldenhaften Ritters
durch das warme Badewasser
inniglich die Liebe Ritas.

