Mitmachspiele

Den folgenden Zeitungsausschnitt muss ich erklären. Als Student habe ich den Münchner Merkur einmal für zwei Wochen probeabonniert. In dieser Zeit habe ich an einem Mitmachspiel der Wochenendausgabe teilgenommen. Man sollte einer Giraffe, der gerade der Hals geschrubbt wird, Worte in die Sprechblase legen. „Ohne Flecklöser geht da gar nix, das kannst Du mir glauben“, lautete mein Vorschlag, und prompt gewinne ich 100 Mark. So ein Probeabo lobe ich mir. Fester Abonnent bin ich allerdings nicht geworden.

Viele Jahre später habe ich an einem ähnlichen Spiel der Satirezeitschrift „Eulenspiegel“ teilgenommen. Eine Karikatur stellte eine typische Zahnarztszene dar. Welchen Textvorschlag ich genau machte, weiß ich nicht mehr. Aber das dürfte ziemlich genau hinkommen: „Alles muss raus. Ich schließe die Praxis.“ Mit großer Freude konnte ich dafür 15 € auf der Habenseite verbuchen.

Etüden: Schreibeinladung für die Wochen 45/46 2020

Schade, dass die Etüden dieses Jahr dem Ende entgegen gehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es noch einmal die Etüden und dann kommen die Adventsetüden, unter denen auch ich eine Geschichte eingesandt habe. Ich bin auch da schon gespannt auf die anderen Geschichten und Gedanken. Doch nun zur jetztigen Etüde, die Christiane vorgestllt hat. Es geht um die drei Wörter: Nachtlicht, lieblich teilen. Die Wörter hat dieses Mal Kain Schreiber von Gedankenflut vorgegeben.

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Ein Spaziergang im Luitpoldpark

Aussicht vom Schuttberg auf München

Im Sommer bin ich im Luitpoldpark spazieren gegangen. Der Luitpoldpark liegt im Nordwesten Münchens, in Schwabing West. Er ist ca. 33 Hektar groß. 1909 beschloss der Münchner Magistrat eine Anlage am damaligen Stadtrand zu errichten. Es soll zunächst Nordpark heißen. Kern des Parks sollte ein Obelisk des bayerischen Prinzregenten Luitpold bilden, der von 90 Linden und 25 Eichen umgeben ist. 1911 wurde der Park anlässlich des 90. Geburtstags des Prinzregenten eröffnet.

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Allerheiligen – ein christliches Fest

Heute ist Allerheiligen. Dieser Feiertag ist ein christliches Fest, an dem der Heiligen gedacht wird. In den orthodoxen Kirchen findet der Feiertag am 1. Sonntag nach Pfingsten statt. Bei der römisch-katholischen Kirche dagen ist der Feiertag datumsabhängig und wird am 1. November gefeiert. In Deutschland ist dieser Feiertag nicht in allen Bundesländern, sondern nur in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. An diesem Tag wird nicht nur der vom Papst ernannten Heiligen gedacht, sondern auch an alle, die mit ihrem Glauben das Christsein im Alltag verwirklicht haben.

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Schreibeinladung für die Wochen 43/44 von Christiane

Ich freue mich jedes Mal, wenn die 3 Wörter bei Christianes Blog veröffentlicht werden. Doch manchesmal ist es schwierig eine Verbindung zwischen den Wörtern herstellen, wie auch dieses Mal: Schmutzfink, fabelhaft und mopsen passen einfach nicht wirklich zusammen. Doch dann habe ich recherchiert und im Duden gesehen, dass „sich mopsen“ umgangsprachlich auch „sich langweilen“ heißt. Das hat mich dann doch etwas weitergebracht und ich wollte das voran stellen, da diese Bedeutung von mopsen sicher nicht jeder im Kopf hat.

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An der Grenze eines Begriffsvermögens

Da fällt mir ein, dass ich endlich einmal die folgende Geschichte aufschreiben sollte.

In deren Mittelpunkt stehen zwei Männer, nämlich der Sozialwissenschaftler Max Wingen (1930-2005) und ich.

Während einer familienpolitischen Tagung saßen wir abends in gemütlicher Runde beisammen und ließen die Eindrücke des Tages Revue passieren. Wie das so ist, kristallisierten sich mit vorrückender Stunde Gesprächsgruppen und -grüppchen heraus, die sich jeweils in ein spezielles Thema vertieften, so dasjenige mit Max Wingen und mir. Ich erinnere mich nur dumpf an das Thema, das uns beide in seinen Bann zog, vor allem mich. Es dürfte um den Begriff Arbeit und sein Verhältnis zur Familie gegangen sein. Ich sparte nicht mit steilen Thesen und Ideen, die Wingen tapfer seiner wissenschaftlichen Kritik zu unterziehen suchte, ohne mich jedoch in Schach halten zu können. Im Gegenteil!

Kurz nach Mitternacht – daran erinnere ich mich durchaus noch – nutzte Wingen eine von mir eingeschobene Redepause, um, was ich rückblickend als besondere Leistung anerkenne, ernüchtert festzustellen: „Schön und gut, Herr Huber, was Sie da sagen. Aber ich habe kein Wort verstanden.“ Und mit einem freundlichen „Gute Nacht“ verabschiedete er sich auf sein Zimmer.

Somit kann ich mich rühmen, einen anerkannten Wissenschaftler, der ein beeindruckendes Werk geschaffen hat, an die Grenze seines Begriffsvermögens herangeführt zu haben.

Im übrigen plagen mich steile Thesen und Ideen bis heute, obwohl ich dem Alkohol nicht mehr zuspreche. Das muss mir also von Natur aus im Blut liegen.

Objektivität der Nachrichten

In Zeiten der Corona-Krise kommt auch die Frage auf, wie objektiv die Nachrichten sind, wenn der große Teile der Nachrichten dem Thema Corona gewidmet ist oder wenn eine Partei im deutschen Bundestag als „rechtspolitische Partei“ bezeichnet wird (AFD), wie beim Spiegel. Einer Studie von Reuters zufolge, auf die sich Welt bezieht, wünscht sich die Mehrheit der Deutschen eine objektive Berichterstattung.

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