30.11. – Weihnachtlicher Geist | Adventüden

Jedes Jahr gehen meine Freundin Anna und ich auf eine Weihnachtsfeier. Dabei zelebrieren wir das immer. Auf dem Weg zur Weihnachtsfeier des Vereins ist ein wunderbarer Rodelberg. Daher nehmen wir für den Hinweg einen Schlitten mit, sodass eine vergnügliche Schlittenfahrt vor uns liegt. Am Fuß des Berges sehen wir schon das Lichtermeer des Christkindelmarktes. […]

30.11. – Weihnachtlicher Geist | Adventüden

Manuela Inusa: Die kleine Straße der großen Herzen

Als ich das Buch in der Buchhandlung zum ersten Mal in der Hand hielt, hatte ich schon das Gefühl, dass es etwas Besonderes ist. Damals wusste ich noch nicht, dass Manuela Insua, die am 17. September 1981 geboren ist, eine wundervolle Gabe hat. Ich wusste auch nicht, dass sie eine Reihe über diese kleine Straße in Oxford geschrieben hatte und ich nur einen Teil dieser Reihe aus dem Jahr 2019 in den Händen hielt. Das wusste ich erst nach einer kurzen Recherche. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das Buch „Die kleine Straße der großen Herzen“ bereits gelesen. Ich las es an einem Nachmittag, da es wunderschön war.

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Zu den abcEtüden der Wochen 47/48 2020

Eigentlich entspricht das ja nicht meiner üblichen Art zu schreiben. So auf Kommando dreier Wörter. Andererseits haben diese drei sofort meine Intuition angespornt, als sie mir Monika vorgelegt hat: Quelle, griesgrämig, stöbern

Ein alter weißer Mann hat nichts zu bereuen

Welt, du tust mir wirklich leid. Alle hacken auf dir rum. Manche sehen dich sogar am, wenn nicht schon im Abgrund. Falls es dich tröstet: Man macht mich verantwortlich. Denn ich bin ein alter weißer Mann. Alles drei habe ich mir allerdings nicht ausgesucht: alt, weiß, Mann.

Unsereins hätte kein Interesse an der Zukunft, heißt es. Wir würden uns vorsätzlich an ihr versündigen. Woher nehmen die bloß ihre Weisheit? Soll ich etwa die Atmung einstellen? Ich hänge am Leben wie jeder andere. Nur wird die Zukunft manchmal überschätzt. Denn wer die Zukunft erreichen will, muss den Weg über die Gegenwart nehmen. Wer Hunger hat, will nicht bis morgen aufs Essen warten müssen. Hier und jetzt wird gelebt und Verantwortung getragen, auch für die Zukunft, und wenn mich Ewigmorgige für einen Ewiggestrigen halten, juckt mich das nicht. Ich habe in meinem langen Leben weiß Gott Verantwortung genug getragen.

Ich gebe ja zu, dass ich mich manchmal in die Zeit zurücksehne, da ich ohne körperliche Wehwehchen sorglos vor mich hinleben konnte. Das sind immerhin Tage, die ich konkret durchlebt habe. Was morgen kommt, soll kommen, soll mich aber nicht belasten, sondern eine Quelle der Hoffnung sein. Vielleicht bin ich im Laufe der Jahre ja wirklich ein wenig griesgrämig geworden. Ich entziehe mich manchmal gerne nur der alltäglichen Aufregung und eurem Geschnatter, um in der Truhe meiner Erinnerungen zu stöbern. Das tut niemandem weh, und mir tut es gut. Wenn ich alter weißer Mann nichts anderes zu bereuen haben sollte als dass ich ein alter weißer Mann geworden bin, hätte ich nichts wirklich zu bereuen, und wenn ich mir im Laufe der Jahre dazu noch eine Prise Weisheit erworben habe, umso besser. Denn älter wird man von alleine, weiser nicht. Du weißt, was ich meine, Welt. Du hörst mir wenigstens zu.

Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Auf der Seite „Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ wurden Redewenungen veröffentlicht, die anders umschrieben werden.

Hier kommt die erste Redewendung:

(1) Ein abdominales, zur Akkommodation fähiges Organ, durch überhöhte Aufnahme von Komestibilien voluminös vorgewölbt, exploriert suboptimal, da die exorbitante Resorption von Viktualien zum Nachteil kognitiver Informationsverarbeitungsprozesse und intentioneller Tätigkeit des Cerebrums ist. (Kommentar von Feli)

Ihr könnt nun bis in einer Woche raten, was es für eine Redewendung gibt. Nächste Woche werde ich dann auf einer extra Seite die Lösung präsentieren und darauf verlinken. Will man weiter raten, dann kann man da erst später raufgehen. Da dies jetzt 27 Redewendungen sind, geht diese Aktion nun 27 Wochen. Viel Spaß dabei. Die Antworten könnt ihr über Kommentare oder das Kontaktformular geben.

Totensonntag oder Ewigkeitssonntag

Der Totensonnstag ist Allerseelen ähnlich gestaltet.
Auf dem Waldfriedhof von München

Der Totensonntag (oder auch Ewigkeitssonntag) ist ein Gedenktag der evangelischen Kirche. An diesem Tag gedenken die Gläubigen der evangelischen Kirche ihrer Verstorbenen. Auch von den konfessionslosen Menschen wird dieser Tag genutzt, um die Gräber auf dem Friedhof zu besuchen. Begangen wird der Totensonntag immer am letzten Sonntag vor dem 1. Advent. Somit ist der Totensonntag dieses Jahr am 22. November (terminlich kann er nur auf die Zeit zwischen dem 20. und 26. November stattfinden).

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Neue Rubrik auf Allerlei Gedanken

Heute geht eine herzliche Einladung an meine Leser: Ich habe eine neue Rubrik ins Leben gerufen: „Redewendungen: Warum einfach, wenn es kompliziert geht?“. Hier können Redewendungen in der Kommentarfunktion veröffentlicht werden, die kompliziert umschrieben werden. Meine Leser können sowohl etwas Eigenes hier erstellen als auch mitraten. Sobald eine neue Redewendung gekommen ist, werde ich in meinem Blog einen kurzen Hinweis darauf geben, damit ihr nichts verpasst. Ich wünsche viel Spaß und Freude damit.

Daniel Wolf: Das Salz der Erde

Daniel Wolf wurde 1977 in Hochspeyer bei Kaiserslautern geboren. Nach seinem Studium in Ludwigshafen arbeitete Daniel Wolf zunächst als Sozialarbeiter im Öffentlichen Dienst. Seine Leidenschaft zum Mittelalter hat ihn zu seinen historischen Romane getrieben. 2008 erschien sein Debütroman „Der Gesandte des Papstes“. Mit „Das Salz der Erde“ gelang Daniel Wolf aber 2013 der Durchbruch. Die Fortsetzungen der Geschichte von der Familie de Fleury („Das Lichter der Welt“ & „Das Gold des Meeres“) knüpften an den Erfolg an. Ich habe vor Kurzem den ersten Band, also „Das Salz der Erde“ gelesen.

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Meine Erfahrungen mit dem Lesen

Lesen können wird überall vorausgesetzt. Jedoch: Was heißt das? Einen Text entziffern zu können? Ihn zu interpretieren? Sich in die Situationen des Textes hineinversetzen zu können? Sich über bestimmte Dinge informieren? Es gibt also unterschiedliche Formen, an das Lesen heranzugehen und es verändert sich auch im Laufe des Lesens. Anfangs will man den Text entziffern und auch sich vielleicht zum Teil in die Geschichte hineinversetzen. Die Interpretation des Textes kommt dann meistens erst später und auch auf Druck der Schule. Hier werden Texte manchmal auch, meiner Meinung, zu Tode interpretiert, indem man ihnen dann die Freude an dem Buch nimmt. So ging es mir zum Beispiel bei Klassikern wie Goethes „Faust“. Hier musste sogar jedes Satzzeichen beachtet werden. Keine Frage: Es bedarf mancher Überlegungen, aber es kann auch übertrieben werden, so dass ich zum Beispiel danach kein Interesse mehr an den Klassikern hatte. Dagegen umso mehr an Sach-, Fachbücher und Romanen. Bei Romanen konnte und kann ich immer noch Raum und Zeit vergessen. Ich möchte mir diese Fähigkeit auch gerne weiterhin behalten. Sie regt nämlich die Fantasie an und ist sogar auch daher schöner als nur Videos oder Filme anzusehen. Daher ist es auch sehr wichtig, dass Eltern ihren Kindern das Lesen nahe bringen und zwar nicht als Zwang, sondern freiwillig. Dadurch begleitet einen das Lesen nämlich das ganze Leben und bereichert es. Man kann es zum Beispiel durch regelmäßige Besuche in der Bücherei vormachen.

Online-Handel

Der Online-Handel erfährt nicht nur wegen der Corona-Pandamie eine große Beliebtheit. Schon vorher haben durch den Boom des Online-Handels lokale Geschäfte schließen müssen. Der Lockdown und das Abstandsgebot haben diesen Trend noch weiter befeuert. Ich selbst bin eher skeptisch gegenüber dem Online-Handel. Da er aber auch positive Seiten hat, versuche ich hier, mal eine Abwägung von Pro und Contra zu schreiben. Dafür gibt es auch im Internet schon einige Listen („Online Shopping: Pro und Contra“ oder „Die 9 wichtigsten Gründe für Online- und Offline-Shopping„). Natürlich sind die Pro und Contra-Listen auch persönlich geprägt.

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