Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Die heilige Adelheid von Burgund (geboren 931 oder 932 – gestorben 16. Dezember 999) war als Gattin von König Lothar von Italien Königin von Italien (947 – 950) und als Gemahlin Ottos des Großen ostfränkische Königin von 951 bis 973 sowie Königin von Italien. Auch war sie von 962 bis 973 Kaiserin des ostfränkisch-deutschen Reiches. Adelheid heißt im althochdeutschen von erhabener Gestalt. Adelheid pflegte zu ihren Lebzeiten eine enge Verbindung mit den Äbten Maiolus und Odilo von Cluny. Mit der Lebensbeschreibung von Abt Odilo wurde sie schon bald bei den Cluniazensern verehrt und von Urban II. 1097 heiliggesprochen. Die heilige Adelheid wird als mildtätige Kaiserin mit einem Schiffs- oder Kirchenmodell dargestellt. Sie ist Patronin der Missbrauchsopfer, Bräute, Kaiserinnen, Exilierten, Witwen und Stiefmütter.
Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Christiane von Georgien (geboren um 300, gestorben um 361) war eine Missionarin und Heilerin. Sie war Sklavin und der Überlieferung nach mit Georg dem Märtyrer verwandt. In der Kriegsgefangenschaft von Kaiser Konstantin soll sie viele Menschen bekehrt haben – durch ihr Gebet und vorbildliches Leben. Nach ihrer Flucht gelangte sie in die Hauptstadt des Königreichs Iberien – Mtskheta. Nachdem sie die Gattin von König Mirian III. geheilt hatte, ließ sich diese zum Christentum bekehren. Nach der Bekehrung des Königs Mirian wurde 337 das Christentum zur Staatsreligion erklärt und Kaiser Konstantin sendete auf Bitte des Königs Missionare aus Konstatinopel (heute Istanbul). Christiane setzte ihre Missionsarbeit in Kachetien fort, bis sie dort starb. König Mirian ließ in Bodba (Ort ihres Todes) eine Kirche errichten, die heute Georg geweiht ist. Die katholische Schwesternkongregation „der heiligen Christiana“ haben sich nach ihr benannt, ebenso wie die „Schwestern der heiligen Kindheit Jesu und Mariä“.
Statt einer Legende gibt es heute einen Link zu einen sehenswerten Film über die Stadt Mtskheta auf SWR.
(4) Bemerkt ein nicht näher bezeichnetes humanes Individuum einen übelriechenden rektalentweichenden Flatus, ist die Vermutung berechtigt, dass dieser auch der Besitzer des metonymisch bezeichneten Körperteils ist.
(Kommentar von Feli)
Ihr könnt nun bis in einer Woche raten, was es für eine Redewendung gibt. Nächste Woche werde ich dann auf einer extra Seite die Lösung präsentieren und darauf verlinken. Die Lösung zur bisherigen Redewendung findet ihr hier. Will man weiter raten, dann kann man da erst später raufgehen. Da dies jetzt 27 Redewendungen sind, geht diese Aktion 27 Wochen. Viel Spaß dabei. Die Antworten könnt ihr über Kommentare oder das Kontaktformular geben.
Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Johannes vom Kreuz (24. Juni 1542 – 14. Dezember 1591) war ein spanischer Unbeschuhter Karmelit (männliche Ordensgemeinschaft des Teresianischen Karmels) und Mystiker. In der katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt und gilt als einer der Kirchenlehrer. Auch in der anglikanischen und evangelisch-lutherischen Kirche wird Johannes vom Kreuz als Heiliger verehrt. Mit seinem bedeutenden mystischen Werk (Subida al Monte Carmelo, Aufstieg zum Berg Karmel) beschreibt er, wie der Mensch bei der Reinigung durch theologische Tugenden mitwirken kann. Sein bekanntestes Werk ist der Gedichtsband „Noche oscura del alma“ (Die dunkle Nacht der Seele). Hier „beschrieb er das Trachten der Seele nach der Vereinigung mit Gott, die sie durch eine zu Kreuzigung und Auferstehung Christi parallele Erfahrung erreicht.“ (Ökumenisches Heiligenlexikon). Am 25. Januar 1675 sprach Papst Clemens X. ihn selig. Am 27. Dezember 1726 wurde er von Benedikt XIII. heiliggesprochen. Papst Pius XI. hat ihn 1926 zum Kirchenlehrer ernannt. Seine Attribute sind Adler, Kreuz, Ketten und das Marienbild. Er ist der Patron der spanischen Dichter und Schriftsteller.
„Nach Johannes hat der Mensch auf dem Weg zu Gott drei Nächte zur durchschreiten: Dreier Dinge wegen können wir sagen, dass dieser Übergang des Menschen zur Gotteinung als Nacht bezeichnet wird: Erstens wegen dem Punkt, von dem der Mensch ausgeht; denn er muss nach und nach das Streben nach Geschmack an allen Dingen der Welt aufgeben, das er besaß, indem er es zurückstellt; dieses Zurückstellen und Aufgeben sind wie eine Nacht für sämtliche Sinne des Menschen. Zweitens wegen dem Mittel oder Weg, auf dem der Mensch zu dieser Gotteinung gehen soll, was der Glaube ist, der für das Erkenntnisvermögen ebenfalls so dunkel wie die Nacht ist. Drittens wegen dem Punkt, zu dem er hingeht, der Gott ist, welcher für den Menschen in diesem Leben nicht mehr und nicht weniger als dunkle Nacht ist. Diese drei Nächte müssen durch die Menschenseele hindurchgehen oder, besser gesagt, der Mensch durch sie, um zur gottgewirkten Einung mit Gott zu gelangen. … Diese drei Nachtphasen sind alle eine einzige Nacht; doch sie hat drei Phasen, wie die Nacht. Denn die erste, welche die des Sinnenbereichs ist, ist mit dem Anbruch der Nacht zu vergleichen, das ist, wenn man der Gestalt der Dinge vollends entbehrt. Die zweite, das ist der Glaube, ist mit der Mitternacht zu vergleichen, die völlig dunkel ist; und die dritte, die Gott ist, mit der Morgendämmerung, die dem Tageslicht unmittelbar vorausgeht.“
Spürst du den Zauber dieser Zeit, Geheimnisvolles weit und breit. Mach auf das Herz, die Ohren weich, bald wirst du es spüren, es macht reich. *** Herzenswarme Zaubergrüße zu euch ihr Lieben. Habt einen Adventsonntag der Freude! Segen!
Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Lucia von Syrakus (um 283 – 304) war eine frühchristliche geweihte Jungfrau und Märtyrerin. Ihr Name bedeutet die „Leuchtende“ (lateinisch lux = Licht). Im ersten Hochgebet (Gattung der großen Lob- und Dankgebete in der christlichen Liturgie) wird die heilige Lucia genannt. Auf ihre Existenz weisen Grabinschriften in der Katakombe San Giovanni in Syrakus hin (um 400). Auch in zahlreichen Martyrologien wurde Lucia von Syrakus erwähnt. Somit scheint sicher, dass sie gelebt hat. Erste Luciaklöster in Syrakus und Rom entstanden um 600. Die ersten Beschreibungen ihres Martyriums stammen aus dem 5. und 6. Jahrhundert. Diese wurden auch mit vielen Wundern ausgeschmückt. Ihr Gedenktag am 13. Dezember ist oft mit Lichtriten verbunden. Das hängt auch damit zusammen, dass er vermutlich vor der gregorianischen Kalenderreform auf die Wintersonnenwende (21. Dezember) fiel. Auch gibt es folgende Bauernregeln: „An Sankt Lucia ist der Abend dem Morgen nah.“ und „Sankt Luzen tut den Tag stutzen.“ (Wikipedia). Die heilige Lucia wird meist mit dem Schwert und einem Palmzweig, dem Buch, einem Kranz aus Rosen oder einer Öllampe dargestellt, oft auch mit ausgerissen Augen. „Die Heilige wird bei Augenleiden, Blutfluss, Halsschmerzen und Ruhr angerufen. Sie ist die Patronin der Armen, der Blinden, reuigen Dirnen, der kranken Kinder und der Städte Syrakus und Venedig. Auch die Anwälte, Bauern, Elektriker, Glaser, Kutscher, Messerschmiede, Näherinnen, Pedelle, Polsterer, Sattler, Schneider, Schreiber und Weber haben sie zur Patronin.“(Wikipedia)
„Legende
Die heilige Lucia war eine edle Jungfrau in der Stadt Syrakus. Ihre Mutter hatte Blutfluß und kein Arzt konnte ihr helfen. Deshalb wallfahrten Mutter und Tochter nach Catania an das Grab der hl. Agatha. Im Gebet erschien Agatha der Heiligen und sprach: „Meine Schwester, warum verlangst du von mir, was du selbst sogleich deiner Mutter gewähren kannst? Dein Glaube hat sie geheilt!“ Gesund kehrten beide nach Syrakus zurück. In ihrer Freude erreichte Lucia von ihrer Mutter, daß sie ihre Mitgift zum Dank gegen Gott an die Armen verschenken durfte. Auch legte sie das Gelübde der Keuschheit ab. Der enttäuschte Bräutigam, ein heidnischer Jüngling, war darüber so erbost, daß er sie beim Statthalter Paschasius als Christin anzeigte. Als Paschasius sie verhörte, gab Lucia ihm die kühnen und geraden Antworten, die die Christen der Verfolgungszeit auszeichnen. Sein Urteil lautete: Lucia solle in ein öffentliches Haus gebracht werden, auf daß sie ihre Keuschheit verliere und der Heilige Geist, der sie, wie Lucia dem Richter gesagt hatte, erleuchte, von ihr weiche. Da wurde die Heilige eben von jener Kraft und Gnade des Heiligen Geistes so schwer, daß man sie, wie einen unbeweglichen Felsen, nicht von der Stelle bewegen konnte. Nun errichtete man einen Scheiterhaufen, doch auch Feuer und siedendes Öl, mit dem man die Jungfrau übergoß, taten ihr keinen Schaden. Da bekam der Statthalter große Angst und befahl, sie mit dem Dolche zu töten. Mit dem Dolch im Halse hat sie noch so lange gelebt, bis sie die hl. Kommunion empfangen hat. Erst dann starb sie.“
— Das große Buch der Heiligen (8. Aufl. 1985), Seite 805
Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Johanna Franziska von Chantal (23. Januar 1572 – 13. Dezember 1641) war nicht nur die Ehefrau von Christophe Rabutin de Chantal und Mutter von sechs Kindern. Sie war auch Freundin des heiligen Franz von Sales und Mitbegründerin der Salesianierinnen (Schwestern von der Heimsuchung Mariens). Sie ist außerdem die „die Großmutter der Schriftstellerin Marie de Rabutin-Chantal, Marquise de Sévigné und Schwester von André Frémyot, dem Erzbischof von Bourges“ (Wikipedia). Benedikt XIV. sprach sie am 21. August 1751 selig. Heiliggesprochen wurde sie 16. Juli 1767 von Clemens XIII. Ihr Gedenktag war vor 1970 der 21. August (Tag ihrer Seligsprechung und Geburtstag von Franz von Sales). Sie wird meistens im Salesianerinnenhabit mit Herz, Kreuz oder Buch, beim Empfang der Ordensregel aus den Händen von Franz von Sales dargestellt. Sie ist Patronin der Salesianerinnen und der glücklichen Entbindung.
Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Damasus (um 304- 11. Dezember 384) war vom 1. Oktober 366 bis 11. Dezember 384 Papst (Damasus I.) Obwohl Damasus 366 mit großer Mehrheit gewählt wurde, musste er sich erst in langwierigen und gewälttätigen Auseinandersetzungen durchsetzen. Als der heidnische Präfekt Vettius Agorius Praetextatus Damasus I. bestätigte war die Entscheidung gefallen. Die priviligierte Rechtsstellung des Bischofs von Rom konnte Damasus I. nicht durchsetzen. Allerdings erhielt er die Gerichtshoheit im Westen. Symbolisch durfte er zudem wie Staatsbeamte mit einem Wagen durch Rom fahren und erhielt dadurch weitere Privilegien. Viele Frauen aus der Oberschicht weihten ihr Leben Gott und übergaben ihr Vermögen der Kirche. Dies missfiel den Angehörigen und da heidnische Senatoren noch großen Einfluss haben, vermied Damasus es, die Christianisierung voran zu treiben. Außerdem war es Trend, Latein zur Kultsprache zu entwicklen. Aus diesem Grund beauftragte Damasus I. Hiernoymus die Bibel ins Lateinische zu übersetzen. Die daraus entstandene Vulgata allerdings setzte sich erst im Mittelalter in Rom durch. Damasus I. ist der Patron gegen Fieber.
Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Gregor III. (geboren in Syrien, gestorben am 28. (?) November in Rom) wurde 731 der Nachfolger von Papst Gregor II. Der schon früher begonnene Streit mit Byzanz setzte sich unter seinem Pontifikat fort. Dies wurde bekannt als der byzantinische Bilderstreit. Es wurde dabei um den richtigen Gebrauch der Ikonen gestritten. Die zwei Parteien waren einerseits Ikonoklasten (Ikonenzerstörer) und andererseits Ikonodulen (Ikonenverehrer). Der oströmische Kaiser Leon III. verbot schon 726 die Verehrung von Bildern. Papst Gregor III. forderte kurz nach seinem Pontifikatsbeginn Leon III. auf, die Bilderverehrung zuzulassen. Leon warf den Boten ins Gefängnis, woraufhin er von Papst Gregor III. exkommuniziert wurde. Neben den Spannungen mit Byzanz hat Gregor III. das Fest Allerheiligen auf den 1. November verschoben (siehe meinen Artikel vom 1. November). Gregor III. war neben Gregor II. einer der bedeutendsten Päpste des 8. Jahrhunderst. Zugleich aber war sein Pontifikat schwierig, da es unter dem großen Streit mit Byzanz stand. Gregor III. ist der Patron der Heilkundigen.
Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.
Der Hirte Abel (gestorben 13. Oktober 3643 vor Christus nach jüdischer Zeitrechnung) gilt als „erster Märtyrer der Menschheitsgeschichte“ (Ökumenisches Heiligenlexikon). Nach der Bibel war Abel der zweitgeborene Sohn von Adam und Eva. Nachdem sein Opfer Wohlgefallen bei Gott fand, wurde sein Bruder Kain neidisch und erschlug ihn. Somit war Abel der erste Tote und das erste Opfer einer Gewalttat in der Weltgeschichte. So wird dargestellt wie nach der ersten Sünde des Ungehorsams die Gewalttaten in die Welt kamen. Auch spiegelt die Geschichte die damalige Spannung zischen Nomaden und der sesshaften Bevölkerung wieder. Im Hebräerbrief 11, 4 wird Abel als Zeuge und Vorbild des Glaubens beschrieben: „Aufgrund des Glaubens brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch diesen Glauben erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht war, was Gott durch die Annahme seiner Opfergaben bezeugte; und durch den Glauben redet Abel noch, obwohl er tot ist.“ (Bibelwerk, Einheitsübersetzung).