Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Auf der Seite „Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ wurden Redewendungen veröffentlicht, die anders umschrieben werden.

Hier kommt die sechste Redewendung:

(6) Die Begleiterscheinung einer exothermen Reaktion in Form von Aerosol, dispergierend von einer Flammerscheinung lässt die Existenz derselben vermuten.

(Kommentar von Feli)

Ihr könnt nun bis in einer Woche raten, was es für eine Redewendung gibt. Nächste Woche werde ich dann auf einer extra Seite die Lösung präsentieren und darauf verlinken. Die Lösung zur bisherigen Redewendung findet ihr hier. Will man weiter raten, dann kann man da erst später raufgehen. Da dies jetzt 27 Redewendungen sind, geht diese Aktion 27 Wochen. Viel Spaß dabei. Die Antworten könnt ihr über Kommentare oder das Kontaktformular geben.

24. Dezember: Ein paar Weihnachtsgedichte

Das ganze Foto: Das Deckengemälde der Wieskirche in der Gemeinde Steingaden

Heute am Heiligen Abend werde ich statt eines Heiligen ein paar Gedichte zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest zitieren. Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und frohe Festtage.

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23. Dezember: Angela Maria Autsch

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Maria Cäcilia Autsch (26.03.1900 – 23.12.1944) war zunächst eine Verkäuferin in einem Modegeschäft in Finnentrop bei Olpe. Als sich ihr Verlobter 1930 erhängte, musste sie den Ort mit Schimpf und Schande verlassen, weil sie ihm angeblich die Verlobung aufkündigte. Danach arbeitete sie in der Gemischtwarenhandlung ihres Bruders in Heinsberg. Nach ihrem Kontakt mit dem Trinitarierorden trat sie 1933 dem Orden in Mötz in Tirol bei. Dort nahm sie den Namen Angela vom Heilgen Herzen Jesu an. Als Österreich 1938 von Deutschland annektiert wurde, wurde ihre Aussage ihr zum Verhängnis. Sie sagte, dass Hitler eine Geißel für ganz Europa sei. Nach ihrer Denunziation wurde sie 1940 wegen „Führerbeleidigung und Wehrkraftzersetzung“ verhaftet und im KZ Ravensbrück inhaftiert. Hier versuchte sie teilweise unter Lebensgefahr den Gefangen zu helfen und ihnen das Leben zu erleichtern. 1942 wurde sie an ihrem Geburtstag nach Ausschwitz gebracht. Dort half sie weiterhin den Gefangen und erhielt den Namen „Engel von Ausschwitz“. Eine jüdische Ärztin schrieb, dass sie gewirkt habe „wie ein Lächeln der Morgenröte, wie ein Strahl des Sonnenlichtes. Inmitten des fürchterlichen Elends entstand eine Insel der Zärtlichkeit“ (Ökumenisches Heiligenlexikon). Während eines alliierten Bombenangriffs auf das Lager Ausschwitz starb Angela 1944 an einem Herzversagen. 1990 wurder der Seligsprechungsprozess eröffnet. Papst Franziskus erkannte 2018 den heroischen Tugendgrad an und bereitete somit den Weg zu einer möglichen Seligsprechung. Angela ist zwar noch keine Heilige oder selig gesprochen. Dennoch ist ihr Lebensweg und ihr Lebenswerk so annerkenennswert, dass ich sie hier mit aufgenommen habe.

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22. Dezember: Franziska Xaviera Cabrini

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Franziska Xaviera Cabrini (15.07.1850 – 22.12.1917) ist die Gründerin des Ordens „Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen“. Franziska ist die jüngste von 13 Kindern der Bauern Agostino Cabrini und Stella Oldini. Sie wuchs in Sant‘ Angelo Lodigiano bei Mailand in Italien auf und kümmerte sich schon früh um bedürftige Kinder. 1874 trat sie den Vorsehungsschwestern in Codogno bei und wurde die Leiterin des Pensionats. Nach dessen Auflösung 1880 gründete sie den Orden „Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen“. Schon im Jahr 1881 wurde der Orden päpstlich anerkannt. Aufgrund ihrer Verehrung für Franz Xaver nahm sie den den Beinamen Xaviera an. Ihre Gemeinschaft leitete sie bis zu ihrem Tod. 1889 wanderte sie auf Veranlassung von Papst Leo XIII. in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Sie organisierte dort das caritative und religiöse Arbeiten der italienischen Immigranten. Sie gründete in dieser Tätigkeit insgesamt 67 Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser oder Klöster in den USA und in Lateinamerika. Schließlich wurde in Chicago das Mutterhaus ihres Ordens errichtet. 1909 erhielt sie die amerikanische Staatsbürgerschaft und starb 1917 an den Folgen einer Malariaerkrankung. Am 13. November 1938 wurde sie schon von Papst Pius XI. seliggesprochen. Heilig gesprochen wurde sie als erste amerikansische Bürgerin am 07. Juli 1946 von Papst Pius XII. Sie ist die Patronin der Ein- und Auswanderer.

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Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Auf der Seite „Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ wurden Redewendungen veröffentlicht, die anders umschrieben werden.

Hier kommt die sechste Redewendung:

(6) Wenn Interaktionspartner in zwiefacher Zahl ihren konträren Dissens und ihre divergierenden Aspekte verbal austragen, ist dies kausal für eine psychophysiologische positive Primäremotion eines weiteren Individuums.

(Kommentar von Feli)

Ihr könnt nun bis in einer Woche raten, was es für eine Redewendung gibt. Nächste Woche werde ich dann auf einer extra Seite die Lösung präsentieren und darauf verlinken. Die Lösung zur bisherigen Redewendung findet ihr hier. Will man weiter raten, dann kann man da erst später raufgehen. Da dies jetzt 27 Redewendungen sind, geht diese Aktion 27 Wochen. Viel Spaß dabei. Die Antworten könnt ihr über Kommentare oder das Kontaktformular geben.

21. Dezember: Petrus Canasius

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Petrus Canasius – oder auch Peter de Hondt – (8.5.1521 – 21.12.1597) war ein Theologe und Schriftsteller des 16. Jahrhunderts. Er ist ein Heiliger und Kirchenlehrer der römisch-katholischen Kirche. Er war der erste niederländische Jesuit. Außerdem ist er der Verfasser der ersten katholischen Katechismen – Handbücher in der Unterweisung des christlichen Glaubens. In seinem Werk „Catechismus minor“ – der kleine Katechismus – von 1558 wird der Glaube der katholischen Kirche nach dem Vorbild von Martin Luthers Katechismus in kurzen Fragen und Antworten vermittelt. Es war schnell bekannt und verbreitete sich rasch (in 10 Jahren 55 Auflagen in neun Sprachen). Schon 1555 erschien „Summa doctrinae christianae“ – „Die Zusammenfassung der christlichen Lehre“, die er 1566 im Sinne des Konzils von Trient überarbeitete. Petrus Canasius wird als der „zweite Apostel Deutschlands“ nach Bonifatius genannt. Dies jedoch stößt auf Kritik bei den protestantischen Christen, vor allem in Hinblick auf die Ökumene. Pius IX. sprach ihn 1864 selig. Den Titel der „zweite Apostel Deutschlands“ erhielt Petrus Canasius 1897 von Papst Leo XIII. Pius XI. sprach ihn dann am 21. Mai 1925 heilig und ernannte ihn zum Kirchenlehrer. Er wird dargestellt mit einem Kruzifix, Katechismus, IHS-Zeichen, Kinder und einem Totenkopf. Er ist der Patron der katholischen Schulorganisation in Deutschland und der Diözese Innsbruck.

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20. Dezember: Heinrich Egher

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Heinricht Egher – oder auch Heinrich Eger – von Kalkar (1328 – 20.12.1408) war ein deutsch-kartäusaischer Mystiker und Choraltheoretiker. Er verfasste mehrere Kompendien zu unterschiedlichen Wissenschaften, nachdem er in Paris die Universität abgeschlossen hatte. Er erwies sich auch als einfühlsamer Seelsorger in seinen Briefen. Neben seinem Hauptwerk über die Kartäuser trug er einen wesentlichen Anteil an der Gestaltung und Verfestigung der kartäusischen Lebensform. Die Kartäuser sind ein Orden der römisch-katholischen Kirche. Ihr Wahlspruch lautet: „Stat crux dum volvitur orbis (Das Kreuz steht fest, während die Welt sich dreht). “ (Wikipedia). Daneben beschäftigte er sich mit der Musiktheorie und bekannte sich zur „Devotio Moderna“ – eine Erneuerungsbewegung der deutschen Mystik. Sie strebte eine persönliche, innere Frömmigkeit in der Nachfolge Christi an. Auch förderte er die Herz-Jesu-Bewegung sowie das Rosenkranzgebet.

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19. Dezember: Benjamin

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Benjamin (gestorben um 1.800 v. Chr.) war der jüngste der zwölf Söhne von Jakob. Sein Gedenktag ist am 19. Dezember und sein Name bedeutet „Sohn meiner rechten Seite“ (hebräisch). Dies gilt als die glückliche Seite im Hebräischen. Seine Muter Rahle starb bei seiner Geburt. Seine Brüder waren viel älter und hatten zuvor ihren Bruder Joseph umbringen wollen. Als dies misslang, wurde Joseph verkauft und kam nach Ägypten. Die Hungersnot in Israel zwang Jakob dazu, seine Brüder nach Ägypten zu senden, da die Ägypter mehr Vorräte hatten. Sie wussten nicht, dass dies von Joseph initiiert wurde. Jakob behielt aber Benjamin bei sich. Josef, mittlerweile Regent von Ägypten, verlangte aber, dass sie ihren jüngsten Bruder bringen sollten. Dieser spielte eine wesentliche Rolle in der Prüfung von Joseph:

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18. Dezember: Maleachi

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Maleachi kommt aus dem Hebräischen und der Name bedeutet „Mein Bote“. Maleachi ist der letzte der altestamentlichen Propheten. Selbst der Name des Verfassers ist nicht bekannt, da Maleachi nur eine Funktion bedeutet. In der katholischen Kirche ist der Gedenktag an Meleachi der 18. Dezember. In Maleachi 1,8 findet man einen Hinweis auf die Datierung. Das Wort Statthalter (Im Original „pehâ„) deutet auf die Zeit nach dem babylonischen Exil hin, da vor dem babylonischen Exil Könige geherrscht haben. Religiöse und soziale Konflikte (wie die Mischehenproblematik) weisen auf das 5. Jahrhundert vor Christus hin. Möglicherweise steht hinter Maleachi auch eine schriftgelehrte Auslegung und kein einzelner Verfasser. Das Buch Maleachi beschreibt vielfältige theologische Themen. Aus dem Zusammenspiel von „Segen“, „Gabe“ und Gerechtigkeit ergibt sich eine endzeitliche Perspektive.

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17. Dezember: Ignatius von Antiochien

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Ignatius von Antiochien (gestorben im 2. Jahrhundert) war Bischof von Antiochien und gilt als Autor von sieben Briefen. Er wird als Apostel von Johannes angesehen. Eine wesentliche Quelle für das Leben von Ignatius ist die „Kirchengeschichte“ von Eusebius von Caesarea. Ignatius war demnach der dritte Patriarch und Bischof von Antiochien nach Simon Petrus und Euodius. Nach Origines aber war er der zweite Bischof von Antiochien, nachdem Simon Petrus ihn selbst zum Bischof geweiht hat. Nach Eusebius ist Ignatius während der Herrschaft des Kaisers Trajan verhaftet worden und nach Rom gebracht worden. Hier erlitt er im Circus Maximus den Märtyrertod durch die Löwen. Er wird als Bischof dargestellt, meistens mit Löwen und einem Herz mit dem Christuszeichen. Er ist der Patron gegen Halsschmerzen und Grind.

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