Lilu – Die Fernsehfernbedienung/Teil 3

Mulmiges Gefühl

Ich ging vorbei am Burkhof, wo ich auch heute noch sehr gerne eine Tasse Kaffee im Stehen trinke. Als ich in die Weinstraße ne­ben dem Rathaus einbog, überkam mich ein leicht mulmiges Gefühl. Ich dachte an das bevorstehende Gespräch im KuMi. Es war nämlich durchaus möglich, dass, wenigstens für ein paar Minuten, der Mini­ster persönlich an dem Gespräch teilnahm, und einem Vertreter der Bayerischen Staatsregierung gegenüberzusitzen, ist schließlich keine alltägliche Angelegenheit. Über die Schäfflerstraße und am Dom vorbei, wo bei Sturm, wie auf Warnschildern steht, Gefahr droht, ging ich hinüber zum Loden-Frey. Für ein paar Augenblicke besah ich mir vor der Herder-Buchhandlung die verbilligten Bü­cher, die auf Tischen ausgelegt waren.

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Lilu – Die Fernsehfernbedienung/Teil 2

Wieder da

Er war also wieder da, dieser Lilu vom Stamme der Lulis, so klein, dass er mühelos auf einer Schreibmaschinentaste sitzen und stehen kann. Jetzt saß er auf meinem Ohr, als ritte er auf einem Pferd. Aber ich bin kein Pferd, und wenn ich alles andere als gut gelaunt bin, dann kann ich es nicht leiden, wenn einer auf meinem Ohr reitet. Lilu gegenüber war dies meine schwächste Stelle, bil­dete ich mir wenigstens ein. Aber ehrlich gesagt, Lilu war mir im­mer überlegen. Wenn er auf meinem Ohr saß, war ich ihm bis in meine Gedanken hinein ausgeliefert. Ihr wisst ja, dass er an diesem Platz meine Gedanken, die in meinem Kopf um­gingen, hören konnte. Jawohl, hören, wie immer er das auch anstellte. Und ich sage euch: Das ist ausgesprochen unangenehm. Außerdem sucht er sich mein Ohr immer dann als Mit­gehgelegenheit aus, wenn es mir nicht passt, und damals passte es mir schon gleich gar nicht.

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Der kurze Moment auf der Bühne

Dieses Mal lauten die drei Wörter von Christianes Schreibeinladung „Geheimkünstler, sperrig, suggerieren“. Das erste Problem war das Wort Geheimkünstler. Was heißt das? Wie kann ich es verwenden? Ist dieses Problem erst einmal beseitigt, haben sich gleich die nächsten Gedanken eingestellt. Dieses Mal ist es keine Geschichte, aber lasst euch einfach überraschen.

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Lilu – Die Fernsehfernbedienung/Teil 1

Ein Gedichtsel

Ihr wisst ja, dass sich Lilu vom Stamme der Lulis, der so groß ist, dass er bequem auf einer Schreibmaschinentaste stehen kann, oft und gerne als Dichter versucht – wie weiland der Ko­bold Pumuckl, den ihr vielleicht auch kennt. Eines Tages überraschte er mich mit dem fol­genden, wie er zu sagen pflegte, Gedichtsel:

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Meine erste Fahrt mit der Achterbahn

Diese Geschichte basiert auf Bild 3 von Myriade. Diese Bilder setzen Impulse als Inspirationsquelle. Ich bin froh, dass diese Einladung über zwei Monate dauert. Diesen Text hätte ich sonst nicht fertig gebracht. Vielleicht fällt mir ja noch ein weiterer ein – wer weiß. Das dritte Bild mit dem Riesenrad, das teilweise abgebildet ist, hat mich an meine erste Achterbahnfahrt erinnert.

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