Warten auf Ivanhoe
Bild 4 der Impulswerkstatt führt mich viele Jahre zurück in eine Zeit, als das Wort „Sendeschluss“ noch eine Bedeutung hatte.
Weiterlesen „Warten auf Ivanhoe“Die Hochzeitsglocken von Las Vegas
Diese Glosse passt zu Bild 3 der Impulswerkstatt.
Obwohl sie lebt, ist die Wüste ist bekanntlich eine eher unwirtliche Gegend. Niemand käme auf die Idee, hier, wo sich Klapperschlange und Skorpion Gute Nacht sagen, ein Spielcasino zu eröffnen. Es sein denn, man baut gleich eine komplette Stadt darum herum. Dann brummt der Laden, wie man an Las Vegas sieht. In den Sand der Wüste von Nevada gesetzt, lockt diese auf spektakuläre Shows und Glücksspiel spezialisierte Metropole vergnügungsselige Touristen aus aller Herren Länder an. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet hier seinen schillerndsten Ausdruck.
Weiterlesen „Die Hochzeitsglocken von Las Vegas“Schauer der Selbsterkenntnis
Umhang, verhuscht und anbeten: Angesichts dieser drei Wörter, mit denen die abc-Etüden das neue Jahr beginnen, geht der theologische Gaul mit mir durch – und ich wage ein unzeitgemäßes Bekenntnis.
Weiterlesen „Schauer der Selbsterkenntnis“Friedhofsimpression

Wer kommt?
Ich hatte selbst nicht mehr mit einer Eingebung für Christianes Einladung gerechnet. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Hier mein Beitrag. Vielen Dank für die Einladung.
Weiterlesen „Wer kommt?“Emsemsem erzählt wieder mal, und zwar wieder mal Blödsinn
Für mich tragen die drei Wörter Umhang, verhuscht und anbeten, die dieses Mal zur Teilnahme an den abc-Etüden berechtigen, etwas Geheimnisvolles mit sich. Warum mir dazu trotzdem so ein dadaistischer „Blödsinn“ (Karl Valentin) eingefallen ist, frage man mich lieber nicht. Ich habe nämlich keine Ahnung – wieder mal. Nachtrag: Nun, da dieser Text fertig ist, ist es wieder mal Monika, die darauf hinweist, dass er vielleicht wieder mal zur Impulswerkstatt passen könnte. Und wie er passt, zu dem Torberg-Zitat nämlich!
In die Jahre gekommen, hub Emsemsem der Jüngere wieder mal an zu erzählen, und wieder mal erzählt er von einer Zeit, die er erlebt hat, als er nicht nur dem Namen nach jünger war.
Damals war es, als die Menschen nichts Besseres zu tun hatten als Geld zu machen. Denn Geld war ihnen heilig, und was einem heilig ist, danach trachtet man und betet es an. Dabei entwickelten sie erstaunliche Fertigkeiten, so dass sich niemand wunderte, als eine Tafel Schokolade statt einszweioderdrei über Nacht plötzlich zehn kostete. Für eine Banane wurden sogar mehrere Millionen abgecasht.
Weil in den Banken bald kein Platz mehr war, stapelten Menschen ihr Geld statt auf Konten vor ihren Häusern, wo es wuchs und gedieh und bald die Skylines der Städte überwucherte. Darüber breiteten sie Umhänge aus dem Fundus eines berühmten Verpackungskünstlers, die aber, obwohl sie wetterfest und sogar diebstahlsicher waren, kaum Schutz boten vor dem unter dem Namen Inflation bekannten Schwund.
Genau jetzt begann die Ära der Bargeldlosigkeit, und damit das das Ende von Arm und Reich. Denn jetzt musste sich keiner mehr verhuscht an die allgegenwärtigen Geldstapel wanzen, in der Hoffnung auf herumliegendes und -fliegendes Geld. Man sagte beim Aldidl einfach „Mit Karte”, und die Kasse klingelte, es sei denn, es gab wegen Dunkelflaute keinen Strom. Das passierte, wenn die Politik vergessen hat vorzusorgen und zu viele Menschen auf einmal wie Märchenwesen vor dem Spiegel vor dem Computer saßen, um auf der Suche nach der finalen Schönheit zu inflünzen oder inflünzt zu werden.
Ja, sowas erzählte Emsemsem der älter werdende Jüngere. Er konnte sich das leisten, weil er der Spross einer Seitenlinie der furchtbar berühmten und, man kann es nicht anders sagen, sch...teinreichen Strichmännchenaristokratie war, die ein gewisser Jederweder dereinst begründet hat. Gott hab ihn, was sonst, selig!
Footlose
Die Füße, die hier fehlen, befinden sich vielleicht auf Bild 1 der Impulswerkstatt.

