Sonntagsgedanken: Zeitumstellung und Wahlen in Thüringen

Heute fallen gleich zwei Ereignisse in Deutschland zusammen, die wichtig sind. Zum einen ist es die Zeitumstellung, die in der Nacht von gestern auf heute wieder einmal stattgefunden hat. Die Uhr wurde um 3 Uhr in der Früh um eine Stunde zurück gestellt. Somit gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit, auch Winterzeit genannt. Obwohl diese Umstellung für manche besser zu ertragen ist, da uns eine Stunde „geschenkt“ wird, ist es immer noch ein zeitlicher Jetlag, den unser Körper erst mal verkraften muss. Es wird immer noch diskutiert, ob die Zeitumstellung abgeschafft wird. Obwohl es eine Umfrage gab und diese eindeutig gegen die Zeitumstellung war, ist die Europäische Union in Bezug auf die neue Regelung uneins, da jeder selbst entscheiden solle, welche Zeit nun gelte. Das stellt das Vorhaben auf die Probe. Es ist also noch fraglich, ob die Zeitumstellung wirklich abgeschafft wird. Da bleibt nur Abwarten und Hoffen, dass diese, meiner Meinung nach, überflüssige Maßnahme bald Geschichte sein wird, denn eine Stromersparnis, wie sie zu Anfang beworben wurde, ist nicht nachgewiesen worden.

Das andere Thema, das heute noch die Nachrichten beherrscht, sind die Wahlen in Thüringen. In den Umfragen schwächeln sowohl die SPD wie auch die Grünen. Die FDP muss zittern, ob sie in den Landtag einziehen darf. Die AFD soll vielleicht sogar um die 20 % bekommen. Es wird spannend, ob sich dann eine Regierung bilden kann, denn die CDU hat signalisiert, dass sie weder mit der AFD noch mit der Linken koalieren möchte. So bliebe vielleicht noch die Möglichkeit, der Koalition zwischen CDU, SPD, Grünen und FDP, falls diese es in den Landtag schaffen. Das wird bestimmt nicht an diesem Abend geklärt werden und noch einige Zeit dauern, bis die Regierungsbildung im Landtag von Thüringen abgeschlossen ist (siehe auch Tagesschau).