Sonntagsgedanken: Gedichte

Gedichte laden zum Träumen, Nachdenken und vielem Anderen ein. Jedoch werden sie immer weniger beachtet. Ich finde sie allein schon deswegen bemerksenwert, weil es so viele verschiedene Formen davon gibt. Es gibt sowohl strengere Formen wie das japanische Haiku, in japanische Moren in dem Dreizeiler festgelegt sind (siehe dazu Wikipedia). Doch darauf möchte ich hier nicht näher eingehen. Es gibt aber auch Gedichte mit freien Rhythmen. Alle haben ihre Daseinsberechtigungen. Und ich plädiere dafür, dass den Gedichten wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, da sie eine schöne Sprache vermitteln. Vielleicht habe ich hiermit dem einen oder anderen einen Anstoß gegeben, sich wieder mit Gedichten zu beschäftigen. Ich selbst hatte nach der Schule zunächst Probleme, mich mit Gedichten zu beschäftigen, da wir sie analysieren mussten. Doch das macht meiner Meinung nach die Gedichte kaputt. Man sollte sie auf sich wirken lassen und nicht genau anschauen, welches Versmaß wurde verwendet und was wollte uns der Dichter sagen. Sie leben nämlich nicht nur davon, was der Dichter sagen wollte, sonder auch was der Leser dabei empfindet und denkt. Dies kann durchaus unterschiedlich sein. Daher gibt es bei Gedichtinterprationen meiner Meinung nach kein richtig und falsch. Da aber die Schulen ihre eigenen Schemata dazu haben, kann sich so dem Gedicht nicht intuitiv genähert werden. Und das nimmt das Schöne. Mir wurde das erst einige Jahre nach der Schule bewusst. Und da entdeckte ich die Gedichte neu.

Handschrift in Zeiten der Digitalisierung

Beim Stöbern im Internet bin ich auf diesen Artikel der Zeit aufmerksam geworden. Lehrer haben darauf aufmerksam gemacht, dass Grundschüler eine immer schlechtere Handschrift haben. Sie bemängeln in diesem Zuge auch, dass sie wenig Zeit für individuelle Unterstützung der Schüler haben, dass diese die Feinmotorik, die für das Schreiben wichtig ist, lernen. Jedoch ist mir dabei auch ein anderer Gedanke gekommen.

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Fridays for Future – Schule schwänzen für Demos?

Als ich im Internet gesurft bin, hat mich der ARD DeutschlandTrend auf dieses Thema gebracht. Danach ist eine knappe Mehrheit (55%) dafür, dass es akzeptabel ist, wenn Schüler für das Klima schwänzen. Viele davon sind selbt jung und unter 35 Jahre alt. Sie haben es auch noch in Parteienangehörigkeit sortiert. Das kann einen Zusammenhang haben, muss es aber meiner Meinung nach nicht.

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Warmer-Pulli-Tag oder unsere Diskussionskultur

Vor einigen Tagen habe ich diese Geschichte gelesen. Es ist zwar nicht mehr aktuell, aber an den Tatsachen und unserer Einstellung ändert sich nichts. Daher ist das Thema immer noch aktuell. An einer Düsseldorfer Grundschule wurden die Eltern mit einem Elternbrief informiert, dass an einem bestimmten die Lehrer die Heizung ausschalten, um die Kinder für das Thema Energie zu sensibilisieren. Daher sollten sie an diesem Tag die Kinder warm anziehen, also mit einem dicken Pullover in die Schule schicken. durch die sozialen Netzwerke kam dies dann an die Öffentlichkeit. Jemand hat diesen Elternbrief an einem Freitag in Facebook veröffentlicht. Dieser löste gleich eine Diskussion aus.

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