Sommer in der Stadt: Olympiapark München und Open-Air-Konzerte

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Da wegen der aktuellen Lage von Corona das Oktoberfest in München ausfällt, haben sich die Verantwortlichen der Stadt München ein Programm für den Sommer in der Stadt ausgedacht. Schausteller, Verkaufsbuden, eine Wanderbühne sowie mehrere Open-Air-Veranstaltungen sind an verschiedenen Orten für die Münchner aufgestellt worden. Dies soll die Schausteller und Künstler unterstützen, um ihnen wegen des Verlustes der großen Volksfeste zu helfen.

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Spaziergang im Forstenrieder Park

Frischling im Forstenrieder Park in München

An einem sehr schönen Tag habe ich einen Spaziergang durch den Forstenrieder Park im Süden Münchens gemacht. Mit einer Fläche von 37,08 km2 verbindet er sich mit dem nordwestlich liegenden Forstkasten und Fürstenrieder Wald zu einem 4.912 Hektar großen Landschutzgebiet. Früher war er Mittelpunkt von der feudalen Jagd. Heute ist es ein eingezäunter Bereich, damit die Tiere nicht ausbrechen können. 1399 kaufte Herzog Ludwig von Bayern-Ingolstadt den „Payrbrunner Forst“. Er wurde fortan das Herzstück der Jagden der Wittelsbacher. Am 7. Oktober 1918 erlegte König Ludwig der III., der zur Flucht gezwungen wurde, einen Hirsch. Damit endete die Jagdtradition im Forstenrieder Park. Heute ist er ein ausgedehnter Nadel- und Mischwald. Am Rand der zwei Wildruhezonen kannn man aus der Ferne Wildschweine und im Winter Schaufütterungen des Rot- und Damwilds beobachten.

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Schmetterlinge im Botanischen Garten in München

Im Botanischen Garten in München sind sie noch bis zum 15. März zu sehen. Ich hatte das Glück, am Anfang der Ausstellung hingegangen zu sein und zwar an einem Tag, an dem der Eintritt kostenfrei war. Jedoch ist der Eintrittspreis mit 5,50 € auch nicht sonderlich hoch, so dass ein Besuch der Ausstellung empfehlenswert ist. Auf dieser Seite sind noch ein paar zusätzliche Informationen darüber zu lesen. Ich möchte jetzt aber nur noch die Fotos sprechen lassen.

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Haus der Kunst: Markus Lüpertz

Bis zum 26. Januar zeigt das Haus der Kunst in München noch eine Ausstellung mit Bildern eines der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Mit Markus Lüpertz (*1941) legt die Ausstellung vor allem den Schwerpunkt auf seine seriellen Ausfertigungen und Dithyramben. Die Ausstellung selbt folgt keiner Chronologie. Der Künstler Markus Lüpertz nämlich hat sich auch nicht mit den Beschränken von Raum und Zeit beschäftigt, zum Beispiel vermischt er im Bild „Der Diktator“ im Gesicht die Züge von Adolf Hitler und Josef Stalin. Die Ausstellung konzentriert sich auf zwei Perioden des Künstlers: 1963 bis 1980 und 200 bis 2016. Wie in dem Prospekt zur Ausstellung zutreffend gesagt wird, beschreibt man die Kunstwerke von Markus Lüpertz am Besten mit „Rahmung, Rhythmus, Wiederholung.

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Die Rolling Stones für Nullkommanix

Die Rolling Stones gehören zweifellos zum Inventar der Rockmusik. Trotzdem werden auch ihnen die Karten für ihre Tourneen nicht gerade aus den Händen gerissen, kein Wunder, wenn man liest, dass dafür an die tausend Dollar verlangt werden – regulär und nicht auf dem Schwarzmarkt.

So schön waren Konzertkarten einmal.
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Schreibeinladung Woche 47-48

Ich bin einer weiteren Schreibeinladung von Christiane gefolgt. Die Wortspende stammt dieses Mal von redskiesoverparadise. Es geht darum 3 Begriffe in einem Text von maximal 300 Wörtern zu verarbeiten. Es sind Unbehaustheit, schwermütig und haschen. Ich hatte die Idee, über die Wohnungsnot in München zu schreiben, wobei das nur ein Beispiel ist, da die Wohnungsnot in vielen anderen deutschen Großstädten ähnlich aussieht.

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Monopterus im Englischen Garten in München

Wer in München wohnt oder München besucht, wird von dieser Sehenswürdigkeit schon gehört haben. Der Monopterus steht im Englischen Garten. Der Englische Garten wurde von Friedrich Ludwich von Sckell konzipiert, der sich an den englischen Landschaftsgärten orientiert hatte. Daher auch der Name „Englischer Garten“. Er ist mit 375 Hektar eine der größten Parkanlagen der Welt. Doch nun um Monopterus.

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Sonntagsgedanken: Meine Kindheitserinnerungen an das Oktoberfest München

Gestern um 12 Uhr begann in München das alljährlich stattfindende Oktoberfest oder, wie es bayerisch heißt, die „Wiesn“. Mit einem „O’zapft is!“ eröffnet der Oberbürgermeister von München, dieses Jahr Reiter, traditionell nach dem Anstich die Wiesn. Heutzutage ist die Wiesn brechend voll. Du findest kaum einen Zeitpunkt, an dem es noch ruhig zugeht oder weniger Menschen unterwegs sind. Es ist zu einer Touristenattraktion und, um es so auszudrücken, zu einer Saufparty geworden, auch wenn nicht alle Besucher nur Alkohol trinken. Man hat manchmal den Eindruck. Zudem finde ich perönlich es einfach zu voll. Da erinnere ich mich gern an meine Kindheit vor etwa 20 Jahren. Damals konnte man am Sonntag vormittag noch in aller Ruhe über die Wiesn gehen und es war nicht viel los. Man konnte sogar ohne Anstehen problemlos in den Bierzelten und auf den Terassen einen schönen Platz finden. Was mich und meinen Bruder damals fasziniert hat, waren die Geisterbahnen. Wir mussten jede Geisterbahn fahren und suchten jedes Jahr, ob es eine neue gab, die wir ausprobieren wollten. Ebenso gut und in schöner Erinnerung habe ich die Wellen- und Holzrutsche. Das machte immer Spaß. Als ich alt genug war, durfte ich zum ersten Mal mit der Achterbahn fahren. Zuerst war ich etwas ängstlich. Doch nach der ersten Fahrt wollte ich dann noch einmal. Doch da es dann doch nicht gleich eine zweite Fahrt gab, verlor ich das Interesse an der schnellen Geschwindigkeit der Achterbahn. Leider hat sich auch das Interesse an der Wiesn stark abgeflacht, nachdem die Zuschauerströme immer riesiger wurden und es keinen Spaß mehr machte, durchzuschlendern, um es so salopp auszudrücken. Denjenigen, den solche Menschenmassen nichts ausmachen, wünsche ich viel Spaß. Ich für meinen Teil möchte die Theresienwiese in München zu dieser Zeit lieber meiden.

Sonntagsgedanken: S-Bahn München und der 10 Minuten Takt

Die S-Bahn in München hat immer wieder Überraschungen. Da führt sie bei einigen Linien statt der üblichen 20 Minuten einen 10-Minuten-Takt zu den Spitzenzeiten am Morgen und Nachmittag ein. Sie wirbt besonders intensiv damit, dass man alle 10 Minuten zum Flughafen kommt. Doch das ist eine Verdrehung der Tatsachen, weil diese 10 Minuten nur in Kombination mit den Linien S1 und S8 zustande kommen. Ich lasse das mal unkommentiert stehen. Vor allem aber gilt fast jeden Tag die Devise: „Aus betrieblichen Gründen fallen S-Bahnen des 10-Minuten-Takts aus.“ Also fährt die S-Bahn nur nach Plan alle 10 Minuten und nicht in Wirklichkeit. Da fragt man sich, warum dann der ganze Aufwand gemacht wurde.