Sonntagsgedanken: Advent, die besinnliche Zeit

Heute fängt in diesem Jahr der Advent an. Mit dem Advent beginnt in den christlichen Kirchen das Kirchenjahr. Der Advent soll die besinliche Zeit sein, in der sich die gläubigen Christen auf das Fest der Geburt von Jesus vorbereiten sollen. Jedoch gewann Weihnachten eine solche Bedeutung, dass dies immer mehr in den Hintergrund rückte. Die Kommerzialisierung rückte mehr und mehr in den Vordergrund, sodass jetzt schon sehr früh Werbung für das Weihnachtsgeschäft gestartet wird. Und mit der stillen Zeit hat der Advent nicht mehr viel zu tun, wenn man in dieser Zeit in die Geschäfte schaut, in der die Massen Geschenke, Dekoration und ihre Menüfolgen für Weihnachten aussuchen. Doch ist es sicherlich sinnvoll, vor allem im Advent sich wieder auf die ursprüngliche Bedeutung zu besinnen und Ruhe in die Vorbereitungszeit auf Weihnachten zu bringen.

Sonntagsgedanken: Ausmisten

Als ich vor Kurzem umgezogen bin, habe ich gemerkt, was man sich alles ansammelt. Es sind viele Dinge, die einen an frühere Zeiten erinnert. Manche Erinnerungen sind einem dabei wichtig, wie vielleicht die Taufkerze oder Erinnerungen an einen lieben Menschen. Jedoch gibt es auch sehr viele Sachen, die man gar nicht mehr braucht. Ich habe einiges weggeworfen, aber auch noch einiges behalten, von dem ich nicht wusste, ob ich es behalten sollte. Dennoch ist mir klar geworden, dass es sinnvoll ist, auch ohne einen bestimmten Anlass zwischendurch auszumisten. Wie viel liegt bei jedem noch im Keller, wo man sich fragt: Warum habe ich das? Oder auch: Warum habe ich das gekauft? Viele Bücher, CDs oder DVDs oder andere Dinge werden einmal gekauft und nur einmal gelesen, angehört oder angesehen, manchmal sogar nicht ganz. In diesem Zusammenhang sind mir zwei Dinge klar geworden. Erstens: Ich habe viele Dinge, die ich gar nicht mehr brauche, aber zum Wegwerfen doch zu schade finde, obwohl es sinnvoll wäre, es nicht zu behalten. Zweitens: Vor dem Kauf zu überlegen, ob ich das wirklich brauche. Denn dies häuft sich im Laufe der Jahre an. Bei Büchern zum Beispiel ist vielleicht eine Bücherei oder öffentliche Büchertürme sinnvoller. Daher mein Fazit: Vor dem Kauf überlegen, ob es Alternativen dazu gibt, die sinnvoller sind und in regelmäßigen Abständen mal alles durchzusehen. Es ist dabei aber nicht nur schwer, sondern macht auch Spaß zu sehen, mit welchen Dingen man wirkliche Freude hat.