Sonntagsgedanken: Ausschlafen

Eines Abends beim Einschlafen kam mir die Idee, auch mal über das Thema „Ausschlafen“ zu schreiben. Viele denken beim Ausschlafen an freie Tage, Wochenenden oder Urlaub. Daher gehen viele an den Tagen zuvor auch später ins Bett. Wenn sie aber dann wieder arbeiten müssen, so kommen sie kaum aus dem Bett. Das liegt daran, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Wenn jeder sich einen Rhythmus angewöhnt, so dass er ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett geht bzw. aufsteht, so ist er im Gesamten ausgeruhter. Klar kann es da auch mal Ausnahmen geben und auf die Minute genau geht es auch nicht. Jedoch kann ich sagen, dass ich durch eine gewisse Regelmäßigkeit beim Schlafen an den meisten Tagen ausgeruht aufstehe. Selbst bei verschiedenen Untersuchungen kommt heraus, dass sich der Mensch natürlicherweise seinen eigenen Rhythmus sucht. Zum Beispiel beim sogenannten Bunkerexperiment. Ohne Radio, Fernsehen, Uhr, Sonnenlicht stellte sich bei den Probanden ein gewisser Rhythmus ein, der natürlich von Person zu Person etwas abwich. Dennoch kann man daraus ersehen, wie wichtig ein Rhythmus ist. Das Ausschlafen ist demnach meistens gegen den eigenen Körper gerichtet, obwohl man meint, dass man ihm damit Gutes tut. In diesem Sinne wünsche ich einen erholsamen Sonntag.

Sonntagsgedanken: Das unfreiwillige Mithören

Mir fällt leider immer häufiger auf, dass man im öffentlichen Raum, wie in den Fern- und Nahverkehrszügen immer mehr zu Zeugen von Gesprächen wird. Ich meine damit nicht die normalen Gespräche zwischen den Menschen, sondern die Gespräche der Menschen am Telefon. Das Schlimme dabei ist, dass viele mittlerweile die Freisprechfunktion des Handys nutzen, sodass auch der andere Teil des Gespräches so laut ist, dass man dem nicht mehr auskommt. Und oft schreien die Leute dann noch in das Handy, damit der andere ihn versteht. Ich finde, dass es höflicher und rücksichtsvoller ist, solche Gespräche in den eigenen vier Wänden zu führen und nur noch notwendige Gespräche zu führen. Was interessieren mich Beziehungsprobleme oder andere private Themen fremder Leute auf einer Zugfahrt? Daher meine Bitte: Schaltet das Handy auch mal aus, auch mit Blick auf eure Mitmenschen.

Sonntagsgedanken: Zeitumstellung und Wahlen in Thüringen

Heute fallen gleich zwei Ereignisse in Deutschland zusammen, die wichtig sind. Zum einen ist es die Zeitumstellung, die in der Nacht von gestern auf heute wieder einmal stattgefunden hat. Die Uhr wurde um 3 Uhr in der Früh um eine Stunde zurück gestellt. Somit gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit, auch Winterzeit genannt. Obwohl diese Umstellung für manche besser zu ertragen ist, da uns eine Stunde „geschenkt“ wird, ist es immer noch ein zeitlicher Jetlag, den unser Körper erst mal verkraften muss. Es wird immer noch diskutiert, ob die Zeitumstellung abgeschafft wird. Obwohl es eine Umfrage gab und diese eindeutig gegen die Zeitumstellung war, ist die Europäische Union in Bezug auf die neue Regelung uneins, da jeder selbst entscheiden solle, welche Zeit nun gelte. Das stellt das Vorhaben auf die Probe. Es ist also noch fraglich, ob die Zeitumstellung wirklich abgeschafft wird. Da bleibt nur Abwarten und Hoffen, dass diese, meiner Meinung nach, überflüssige Maßnahme bald Geschichte sein wird, denn eine Stromersparnis, wie sie zu Anfang beworben wurde, ist nicht nachgewiesen worden.

Das andere Thema, das heute noch die Nachrichten beherrscht, sind die Wahlen in Thüringen. In den Umfragen schwächeln sowohl die SPD wie auch die Grünen. Die FDP muss zittern, ob sie in den Landtag einziehen darf. Die AFD soll vielleicht sogar um die 20 % bekommen. Es wird spannend, ob sich dann eine Regierung bilden kann, denn die CDU hat signalisiert, dass sie weder mit der AFD noch mit der Linken koalieren möchte. So bliebe vielleicht noch die Möglichkeit, der Koalition zwischen CDU, SPD, Grünen und FDP, falls diese es in den Landtag schaffen. Das wird bestimmt nicht an diesem Abend geklärt werden und noch einige Zeit dauern, bis die Regierungsbildung im Landtag von Thüringen abgeschlossen ist (siehe auch Tagesschau).

Sonntagsgedanken: Öffnungszeiten in Deutschland

Ich habe vor Kurzem einen Artikel über verschieden Öffnungszeiten in Deutschland gelesen. Dann habe ich noch etwas nachgelesen. Ich wusste zwar, dass es verschiedene Öffnungszeiten innerhalb von Deutschland gibt, da es verschiedene Regelungen gibt, weil es nicht Bundessache, sondern Ländersache ist. Das heißt, dass in den Bundesländern unterschiedliche Regeln gibt. Dies kann man unter anderem hier nachlesen. In Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland gelten strengere Regeln, nämlich dass die Geschäfte von 6 bis 20 Uhr öffnen dürfen, wobei Bayern weniger Ausnahmen macht als die anderen Bundesländer. Die anderen Bundesländer haben werktags den ganzen Tag die Möglichkeit zu öffnen, also von 0 bis 24 Uhr (manche schränken es am Samstag bis 20 Uhr ein).

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Sonntagsgedanken: Radio

Als ich das letzte Mal Radio gehört habe, sind mir folgende Gedanken gekommen. Allgemein wird in vielen Radiosendern, die allgemein bekannt sind, wie Antenne Bayern, Bayern 3, Energy und vielen anderen, die im klassischen Radiosystem gesendet werden, meistens nur Hits und Charts gespielt. Klar hat das auch seine Berechtigung und einige Radiosender spielen auch ab und zu ältere Musik, aber decken nicht unbedingt verschiedene Sparten ab. Man muss sich dann schon Internetradios heraus suchen, wenn man sich für andere Sparten interessiert, um dort aktuelle Musik zu hören. Ich finde es schade, dass es keinen Radiosender gibt, der einen Mix aus verschiedenen Stilrichtung, wie Country, Bluegrass, Folk, Jazz, Rock´n Roll und viele verschiedene Musikrichtungen anbietet. Das wäre mal eine Abwechslung im Radio, nicht nur das Allgemeine und Einheitliche.

Sonntagsgedanken: Wie ein Schmetterling

Schmetterlinge sind schön anzusehen. Es beflügelt auch die Gedanken. Man kann sich in ihre Schönheit verlieren und zugleich kann man ihre Freiheit bewundern. Sie können wie Vögel überall hinfliegen. Es ist noch dazu schwer, diese wunderschönen Tiere zu fotografieren. Dennoch hatte ich letztens Glück und konnte ein Exemplar dieser hübschen Wesen vor die Kamera bekommen.

Sonntagsgedanken: Meine Kindheitserinnerungen an das Oktoberfest München

Gestern um 12 Uhr begann in München das alljährlich stattfindende Oktoberfest oder, wie es bayerisch heißt, die „Wiesn“. Mit einem „O’zapft is!“ eröffnet der Oberbürgermeister von München, dieses Jahr Reiter, traditionell nach dem Anstich die Wiesn. Heutzutage ist die Wiesn brechend voll. Du findest kaum einen Zeitpunkt, an dem es noch ruhig zugeht oder weniger Menschen unterwegs sind. Es ist zu einer Touristenattraktion und, um es so auszudrücken, zu einer Saufparty geworden, auch wenn nicht alle Besucher nur Alkohol trinken. Man hat manchmal den Eindruck. Zudem finde ich perönlich es einfach zu voll. Da erinnere ich mich gern an meine Kindheit vor etwa 20 Jahren. Damals konnte man am Sonntag vormittag noch in aller Ruhe über die Wiesn gehen und es war nicht viel los. Man konnte sogar ohne Anstehen problemlos in den Bierzelten und auf den Terassen einen schönen Platz finden. Was mich und meinen Bruder damals fasziniert hat, waren die Geisterbahnen. Wir mussten jede Geisterbahn fahren und suchten jedes Jahr, ob es eine neue gab, die wir ausprobieren wollten. Ebenso gut und in schöner Erinnerung habe ich die Wellen- und Holzrutsche. Das machte immer Spaß. Als ich alt genug war, durfte ich zum ersten Mal mit der Achterbahn fahren. Zuerst war ich etwas ängstlich. Doch nach der ersten Fahrt wollte ich dann noch einmal. Doch da es dann doch nicht gleich eine zweite Fahrt gab, verlor ich das Interesse an der schnellen Geschwindigkeit der Achterbahn. Leider hat sich auch das Interesse an der Wiesn stark abgeflacht, nachdem die Zuschauerströme immer riesiger wurden und es keinen Spaß mehr machte, durchzuschlendern, um es so salopp auszudrücken. Denjenigen, den solche Menschenmassen nichts ausmachen, wünsche ich viel Spaß. Ich für meinen Teil möchte die Theresienwiese in München zu dieser Zeit lieber meiden.

Sonntagsgedanken: Viel Lärm um Nichts bei den Plastiktüten

Gerade eben hat die Bundesumweltministerin einen Vorstoß gegen die Plastiktüten unternommen. Es ist unter anderem im Spiegel zu lesen. Sie möchte Plastiktüten, zumindest die großen, die bisher Geld kosten, wenn man sie braucht, ganz verbieten. Und das wegen der Umwelt. Doch die Papiertüten haben keine bessere Umweltbilanz, auch wenn sie schneller abbaubar sind. Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, sind es aber nicht die Plastiktüten, die den Großteil des Plastikmülls ausmachen, sondern vielmehr die Verpackungen. Man sehe sich nur mal kleine Rispentomaten im Supermarkt an. Sie sind in einer Plastikschale und auch noch mit Plastikfolie umwickelt. Und dafür gibt es viele Beispiele, nicht zuletzt auch, wie zum Beispiel USB-Sticks eingepackt sind. Eine große Plastikhülle für die kleinen Sticks. Das macht, jedenfalls auch bei mir, den Großteil des Plastikmülls aus. Ich habe nämlich immer schon Plastiktüten vermieden. Daher gehe ich immer mit eigenen Taschen zum Einkaufen. Und das beobachte ich immer öfter. Man sollte lieber über Alternativen bei Verpackungen nachdenken, aber über Sinnvolle nicht wie bei den Bambusstrohhalmen, die gesundheitsgefährdend sein können (siehe auch meinen Beitrag dazu.) In der aktuellen Ausgabe von P.M. Fragen und Antworten ist auf Seite 45 auch ein Beitrag zu lesen über die Auskunft von Firmen über ihre Produktion von Plastikverpackungen. Coca-Cola gab an, drei Millionen Tonnen zu produzieren. Die Ellen MacArthur Foundation wertet die freiwilligen Angaben von Firmen als Zeichen für mehr Transparenz. Die deutsche Umwelthilfe aber kritisiert den öffentlichen Druck und somit die geringe Aussagekraft. Die Regierungen müssen mehr dagegen tun. Verbote aber wie die der deutschen Umweltministerin bringen meiner Meinung nach meistens nicht viel. Am Besten sind gute Alternativen. Davon sind wir aber leider noch weit entfernt, um viel Müll zu vermeiden.