Sonntagsgedanken: Meine Kindheitserinnerungen an das Oktoberfest München

Gestern um 12 Uhr begann in München das alljährlich stattfindende Oktoberfest oder, wie es bayerisch heißt, die „Wiesn“. Mit einem „O’zapft is!“ eröffnet der Oberbürgermeister von München, dieses Jahr Reiter, traditionell nach dem Anstich die Wiesn. Heutzutage ist die Wiesn brechend voll. Du findest kaum einen Zeitpunkt, an dem es noch ruhig zugeht oder weniger Menschen unterwegs sind. Es ist zu einer Touristenattraktion und, um es so auszudrücken, zu einer Saufparty geworden, auch wenn nicht alle Besucher nur Alkohol trinken. Man hat manchmal den Eindruck. Zudem finde ich perönlich es einfach zu voll. Da erinnere ich mich gern an meine Kindheit vor etwa 20 Jahren. Damals konnte man am Sonntag vormittag noch in aller Ruhe über die Wiesn gehen und es war nicht viel los. Man konnte sogar ohne Anstehen problemlos in den Bierzelten und auf den Terassen einen schönen Platz finden. Was mich und meinen Bruder damals fasziniert hat, waren die Geisterbahnen. Wir mussten jede Geisterbahn fahren und suchten jedes Jahr, ob es eine neue gab, die wir ausprobieren wollten. Ebenso gut und in schöner Erinnerung habe ich die Wellen- und Holzrutsche. Das machte immer Spaß. Als ich alt genug war, durfte ich zum ersten Mal mit der Achterbahn fahren. Zuerst war ich etwas ängstlich. Doch nach der ersten Fahrt wollte ich dann noch einmal. Doch da es dann doch nicht gleich eine zweite Fahrt gab, verlor ich das Interesse an der schnellen Geschwindigkeit der Achterbahn. Leider hat sich auch das Interesse an der Wiesn stark abgeflacht, nachdem die Zuschauerströme immer riesiger wurden und es keinen Spaß mehr machte, durchzuschlendern, um es so salopp auszudrücken. Denjenigen, den solche Menschenmassen nichts ausmachen, wünsche ich viel Spaß. Ich für meinen Teil möchte die Theresienwiese in München zu dieser Zeit lieber meiden.

Frames und Manipulationen in der Sprache

In der Juli Ausgabe von Welt der Wunder stand auf den Seiten 47 bis 49 ein interessantes Interview mit der Sprachexpertin Elisabeth Wehling über „Framing: Die dunkle Macht der Worte“. Worte können vieles manipulieren. Das ist bekannt, auch wenn man in die Geschichte sieht. Man nehme zum Beispiel Hitler. Er hat es auch verstanden, mit Worten die Menschen zu seinen Zwecken zu manipulieren.

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Die Canstein-Bibel und ihre Gesellschaft

Den Anstoß zu diesem Artikel gab mir die Zeitschrift PM Fragen und Anworten (Ausgabe Mai 2019, Seite 30). Carl Hildebrand Freiherr von Canstein, geboren am 4. August 1667 in Lindenberg und gestorben am 19. August 1719 in Berlin, war Stifter der ätesten Bibelgesellschaft, die Cansteinsche Bibelanstalt, und brandenburgischer Hofbeamter.

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Grundgesetz wird 70

In Deutschland gibt es statt einer Verfassung ein Grundgesetz, das die rechtlichen Belange in Deutschland regelt. Es ist auch online für alle frei verfügbar. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Grundgesetz von den drei Besatzungsmächten in die Wege geleitet und angenommen – ohne Volksabstimmung. Es wurde am 23. Mai 1949 erlassen und trat am 24. Mai 1949 in Kraft.

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Handschrift in Zeiten der Digitalisierung

Beim Stöbern im Internet bin ich auf diesen Artikel der Zeit aufmerksam geworden. Lehrer haben darauf aufmerksam gemacht, dass Grundschüler eine immer schlechtere Handschrift haben. Sie bemängeln in diesem Zuge auch, dass sie wenig Zeit für individuelle Unterstützung der Schüler haben, dass diese die Feinmotorik, die für das Schreiben wichtig ist, lernen. Jedoch ist mir dabei auch ein anderer Gedanke gekommen.

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Das Phänomen Wetter in den Medien

Wenn die Medien einen Leerlauf haben, suchen sie meistens immer einen Aufhänger. Seien es Katastrophen, wie Umweltkatastrophen, Flugzeugabstürze oder ähnliches. Aber auch extreme Wettervorhersagen werden diskutiert, wie vor Kurzem, als es hieß: 2019 droht ein extremer Sommer mit Rekord-Temperaturen. Es verbreitete sich rasend schnell in der heutigen Zeit, auch die Tagesschau und heise berichten davon. Doch was ist an den Meldungen daran.

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Die letzte gelbe Telefonzelle

Als ich in die Schule gegangen bin, erinnere ich mich noch genau, dass ich immer wieder diese gelbe Telefonzellen gesehen habe. Ich hatte sogar eine Karte dabei, damit ich im Notfall telefonieren konnte. Auf FAZ habe ich gelesen, dass die letzte gelbe Telefonzelle nun Geschichte ist. Es gibt sie zwar noch, die Telefonzellen, aber nicht mehr in den Mengen wie früher und nicht mehr in dem Anfangsdesign, nämlich als gelbe Telefonzelle, denn im Laufe der Jahre hat die Telekom ihre Zellen in ihren Farben gestaltet: weiß, grau und magenta.

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