Mit den Augen von Kindern sehen

Vor Kurzem ist mir auf der Straße ein Vater mit seiner kleinen Tochter entgegen gekommen. Sie sah mit großem Erstaunen einem Betonmischer auf der Straße nach. Der Vater schien nicht viel Zeit zu haben, da er zwar mit ihr darüber geredet hat, aber nicht stehen geblieben ist, um das zu betrachten.

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Corona-Virus: Eine unheilvolle Macht

Alle Welt spricht nun über den neuartigen Virus. Die Medien berichten von ihm. Das Corona-Virus scheint eine unheilvolle Macht zu sein, der wir ausgesetzt zu sein scheinen. Es begann in China und breitete sich von da aus. Das ist unter anderem der Globalisierung zu verdanken. Hier erleben wir auch die negativen Seiten davon, dass sich auch Krankheiten darüber schneller ausbreiten. Es sind jetzt auch schon mehrere Länder in Europa betroffen. In Italien wurden landesweit Schulen geschlossen. In Deutschland wurden mehrerer Messen abgesagt und auch vereinzelt Schulen geschlossen. Hamsterkäufe machen sich auch schon vereinzelt breit. Ich sehe auf den Straßen immer mehr Menschen mit Mundschutz.

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Neue Planung

Liebe Leser,

ich werde nach längerem Überlegen meinen Blog neu strukturieren. Bisher habe ich am Mittwoch und Sonntag regelmäßig Artikel veröffentlicht. Am Sonntag meistens Gedanken, die zum Nachdenken anstoßen und am Mittwoch verschiedeneste Artikel. Am Freitag hat dann mein Mit-Autor Emsemsem, dem ich hiermit auch herzlich danken möchte, ab und zu Artikel veröffentlicht.

Ich selbst möchte nun nur einmal in der Woche einen Artikel veröffentlichen. Dieser soll auch nicht einer bestimmten Kategorie gewidmet sein. Emsemsem wird weiterhin unregelmäßig Artikel veröffentlichen. Ich freue mich weiter darauf, euch mit allerlei Gedanken zu begleiten.

Humor im Alltag

Man solle das Leben mit Humor nehmen, sagt man, dann ließe es sich leichter ertragen. Das will ich gerne glauben. Nur: Wo soll ich den Humor hernehmen? Ich könnte schon am Morgen eine gehörige Portion davon brauchen, wenn mich der Wecker aus dem Schlaf reißt. Oder wenn ich mich der S-Bahn anvertraue, deren Zuverlässigkeit sich in einem Wort zusammenfassen lässt: Verspätung. Kurz und gut: Wenn man dringend etwas Humor braucht, ist keiner da. Also ärgert man sich. Dabei gibt es den Humor durchaus auch im Alltag.

Wenn ich ein Schild lese, auf dem ein Dr. Nierstein seine Dienste als Nephrologe, das ist ein Nierenspezialist, anbietet, kann ich schon schmunzeln. Schön ist auch ein Schild in Haidhausen, auf dem man ersucht wird, man möge hier keine Plakate anbringen, und hier hängt tatsächlich kein Plakat. Allerdings hat man das Schild offensichtlich als Einladung zu einer wüsten Schmierorgie missverstanden, die rund um das Schild ihre einschlägigen Spuren hinterlassen hat. Ob die Schmierfinken humoristisch begabte Menschen waren? Jedenfalls bleibe ich für einen vergnügten Augenblick stehen, wenn mir sowas unterkommt. Hoffentlich verfügt auch der Hausbesitzer über ausreichend Humor, obwohl ich verstehen würde, wenn er ihm angesichts dieser ungebetenen „Kunst am Bau“ verginge.

Besser abschmecken geht nicht.

(Foto: Bernhard Huber)

Einmal bin ich nach einer wie gewohnt schmerzhaften physiotherapeutischen Behandlung an der Realschule in Ismaning vorbeigekommen. Eine Seitentür stand sperrangelweit offen, so dass man den innen angebrachten Hinweis recht deutlich lesen konnte: „Fluchttür! Immer geschlossen halten“. Es hat nicht so ausgesehen, dass gerade jemand auf der Flucht gewesen wäre.

Und ein weiteres Mal habe ich in meiner notgedrungen vielgeliebten Münchner S-Bahn folgendes aufgeschnappt. Eine Mutter fuhr mit ihrer Tochter in die Stadt. Das Mädchen zog aus ihrem Schulranzen einen kleinen Plastikbecher heraus, der mit einem Stück Stoff und einem Gummi gut verschlossen war. Luftlöcher in dem Stoff signalisierten: Hier befindet sich ein Kleinstlebewesen in Gefangenschaft. Bald war klar: Bei dem bedauernswerten Geschöpf handelte es sich um einen Marienkäfer, den das Mädchen allerdings liebevoll umsorgte. So versuchte sie vergebens, ihre Mutter dazu zu überreden, ein paar Blattläuse besorgen zu dürfen. Warum? „Damit er es sich richtig gemütlich machen kann.“

Hiermit wird die Frage, woher man den Humor nehmen soll, für gegenstandslos erklärt und zurückgewiesen.

Die Sternsinger an der Tür

Die Kinder Agatha und Thomas freuten sich jedes Jahr, wenn sie die Sternsinger an der Tür sehen können. Die fünfjährigen Zwillinge waren immer fasziniert von der Tradition, dass drei Jugendliche von Haus zu Haus ziehen, um den Segen Gottes für ein neues Jahr jedem Haushalt zu geben. Sie erfreuten sich auch immer an dem Gesang der Sternsinger. Doch dieses Jahr war es anders. Sie fuhren in diesen Tagen weg. Sie waren sehr traurig darüber. Jedoch trösteten sie sich mit dem Gedanken, dass sie nächstes Jahr vielleicht selbst mitgehen dürfen.

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Gute Vorsätze im neuen Jahr

Es gibt den schönen Brauch, zum neuen Jahr gute Vorsätze zu haben, die man in diesem neuen Jahr umsetzen möchte. Es stellt sich aber immer erst später heraus, ob die guten Vorsätze stand gehalten haben. Viele setzen sich immer gleiche und können sie aber doch nicht durchhalten. Der Umbruch vom alten in das neue Jahr ist zwar ein guter Zeitpunkt, über alles nachzudenken. Jedoch um etwas zu ändern, ist mehr zu tun, als nur sich gute Vorsätze zu machen. Entweder die Routine oder die innere Einstellung müssen geändert werden. Und dies erreicht man nicht auf Knopfdruck nur weil ein bestimmtes Datum da ist. Daher meine Empfehlung, sich das sehr gut zu überlegen mit den guten Vorsätzen, nicht dass man wieder enttäuscht wird, wenn sie doch nicht umgesetzt wurden. Gute Vorsätze können nämlich ganzjährig umgesetzt werden, wenn sie ernst gemeint sind. Das neue Jahr ist nämlich auch nur ein Datum, mehr nicht.

Ich wünsche euch aber trotzdem ein schönes, gesundes und in jedem Sinne erfolgreiches neues Jahr.

Sonntagsgedanken: Rätselhefte

Ich selbst habe Rätselhefte immer gemocht. Man kann sie zwischendurch zur Hand nehmen und sie für ein paar Minuten oder auch länger ausfüllen, je nach dem wie viel Zeit ma hat. Am Anfang habe ich gern Wort-Suchspiele gemacht. Sie sind nicht schlecht und man muss die Wörter in einem Gitter suchen. Doch mit der Zeit bin ich davon weg gekommen und habe mich auf die klassischen Kreuzworträtsel eingefunden. Dazu muss ich aber sagen, dass die Hefte von Kelter mir persönlich nicht so zusagen. Sie verlangen nämlich viel geographisches Wissen oder Wissen über die Namen von Stars oder Berühmtheiten. Da ich da zu oft nachsehen muss, bin ich auf den Verlag von Bastei umgestiegen und genieße es in meiner Freizeit, diese Rätsel zu lösen.

Sonntagsgedanken: Horoskope

Immer wieder tauchen in der Zeitung oder im Fernsehen Horoskope auf. In diesen wird auf Grundlage von astronomischen Daten ein Bild dargestellt, wie sich der Tag, die Woche oder gar ein Jahr gestaltet, wenn man in einem bestimmten Sternzeichen geboren ist. Doch wenn ich mir diese Horoskope anschaue, sehe ich fast immer nur allgemeine Behauptungen, die bei einer bestimmten Interpretation auf fast alle Situationen angewendet werden können. Ich frage mich dabei immer noch, weshalb viele Menschen so fasziniert die Hososkope lesen. Vermutlich weil es um die Faszination geht, die Zukunft vorherzusehen. Jedoch ist es meiner Meinung nach gesünder, sich nicht nach diesen Rastern zu richten. Erstens gibt es auch negative Auswirkungen, wenn diese Horoskope einem in Entscheidungen oder am Leben hindert, wenn man glaubt, es sei ein schlechter Tag. Die Horoskope haben also neben den allgemeinen Aussagen einen psychologischen Effekt, so dass man sich im Nachhinein denkt, dass das ja schon im Horoskop stand und so werden nur die übereinstimmende Ereignisse berücksichtigt. Also lässt man meiner Meinung nach die Horoskope am Besten weg und konzentriert sich selbst auf sein Leben, egal wie die Sternkonstellationen stehen.

Erbauliches über Bauliches

Manchmal hat man den Eindruck, dass Architekten wahre Wunder vollbringen. Man sehe sich nur den ehrwürdigen Dom zu Köln an, in dem ihre Kunst regelrecht dem Himmel zuzustreben scheint. Aber auch ihr bodenständiges Wirken führt zu überaus erstaunlichen Ergebnissen. Wenn ein Tiefgaragenplatz nicht reicht, können sie im Handumdrehen einen dazuplanen: Sie teilen einfach die zur Verfügung stehende Fläche mit einer weißen Linie in zwei Hälften. Und tatsächlich: Wo’s für einen Smart reichte, reicht es nun für zwei, auch wenn sich die Türen von den aussteigewilligen Personen jetzt nicht mehr öffnen lassen. Man kann eben nicht alles haben, wobei ein Parkplatz in einer verkehrsreichen Innenstadt fast schon alles ist, was man als Autofahrer zum Glücklichsein braucht.

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