Ausgangsbeschränkungen: Fazit der ersten Woche

Der Corona-Virus ist momentan allgegenwärtig. Sei es, dass die Fernsehsender ihr Programm umstellen oder die allgemeinen Beschränkungen, die unseren Alltag bestimmen. Zwar hat sich die Lage mancherorts bei den letzte Woche berichteten Hamsterkäufen beruhigt. In Würzburg aber sei die Lage laut Welt immer noch angespannt, da Altpapier nicht mehr geleert werden würde. Die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen, die Bayern als Erstes, am Freitag, den 13. März, eingeführt hat und die der Bund am darauf folgenden Sonntag in einer bundesweiten Kontaktsperre bestätigt hat, haben einen allgemeinen Aufruf gestartet. Unter dem #WirBleibenZuHause hat sich die Bewegung nicht nur bei Twitter, sondern auch in den Fernsehsender.

Wir sehen diesen Hashtag unter vielen Logos im Fernsehen. Sogar eigene Fernsehsendungen werden geschaffen, wie mit Luke Mockridge in Sat1 oder bei RTL die Quarantäne-WG mit Thomas Gottschalk, Günter Jauch und Oliver Pocher. Ich habe sie nicht gesehen, habe aber auf Stern, Focus und viele andere Rezensionen schleckte Kritiken gesehen. Selbst in Corona-Zeiten schaffen es die privaten Fernsehsender immer wieder, noch schlechtere Sendungen zu produzieren. Das Positive allerdings ist, dass man getrost den Fernseher ausschalten und auch mal wieder ein gutes Buch lesen kann. Diese Beschäftigung gewinnt hier eindeutig wieder an Wert, zumal man nicht anderen Hobbies nachgehen kann. Die „Quarantäne-WG“ von RTL wurde jedoch schnell wieder abgesetzt.

Dabei sollte man in diesen Zeiten aber nicht dem nachweinen, was man nun nicht machen kann, wie sich mit Freunden treffen, Hobbies in Vereinen nachgehen oder vieles andere. Es ist sinnvoller, sich zu überlegen, wie die neue Zeit genutzt werden kann. Das kann trotz Ausgangsbeschränkung nämlich auch Freude machen. Selbst die Ruhe wird dann im Laufe der Zeit routinierter. Es kann sogar motivieren, nach der Ausgangsbeschränkung seinen Alltag ein klein wenig umzustellen. Das Ziel dabei ist es, denn Stress herauszunehmen.

Ein weiterer Vorteil der Ausgangsbeschränkungen und Reisewarnungen ist, dass Urlaubsreisen nun nicht mehr möglich sind. Es ist nicht so, dass ich prinzipiell gegen Urlaubsreisen bin. Es sollte nur vorher gut überlegt sein. Wir sehen ja, wohin uns die weltweite und große Reisebereitschaft sowohl privat als auch beruflich hinführt. Je globaler die Welt ist, desto stärker wirken sich solche Pandemien aus. Dabei muss es ja noch nicht mal eine Pandemie sein. Es können auch politische Unruhen, Naturkatastrophen o.a. sein, die das Gleichgewicht auseinander bringen. Mit diesen Risiken muss man bei Reisen leben und das dann abwägen.

Es wird in der heutigen Zeit auch darauf hingewiesen, dass sich Künstler und Museen anders orientieren. Sie geben über die sozialen Netzwerke „Wohnzimmerkonzerte“ oder man kann Museen online besuchen (siehe T-Online oder The Guardian). Natürlich ersetzt das nicht immer den persönlichen Besuch, aber als ergänzendes Angebot kann sich das vielleicht auch nach der Krise weiter umsetzen.

Sicher ist jedenfalls, dass die Ausgangsbeschränkungen noch nächste Woche bestehen. Ob sie weiter geführt werden, müssen wir noch abwarten. Es kann auch für uns eine Chance sein, unseren Alltag zu überdenken und vielleicht auch zu ändern.

Dabei dürfen wir aber auch eines nicht vergessen. Hier werden massive Einschränkungen in die Freiheiten jedes einzelnen vorgenommen und wie Axel Springer in der Welt geschrieben hat, orientieren wir uns hierbei an China und den Aussagen einiger Virologen. Wollen wir das überhaupt? Ist es nichts anderes als eine schwere Grippewelle? Diese Fragen sind müßig und für Laien kaum zu beantworten, zumal auch die Informationen immer hinterfragt werden können. Ich hoffe, wir finden aus dieser Krise einen guten Weg hinaus.

Nicht zu vergessen ist an diesem Wochenende die Zeitumstellung. Dies geht ganz unter in den Nachrichten, die von Corona geprägt ist. Der Jetlag von der fehlenden Stunde heute ist vorprogrammiert. Ich hoffe, ihr seid gut in die Sommerzeit gekommen.

3 Gedanken zu “Ausgangsbeschränkungen: Fazit der ersten Woche

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