Markus Segschneider: Ein stimmungsvolles Konzert

Am Wochenende war ich in einem Konzert von Markus Segschneider. Er ist ein eher unbekannter Künstler, aber gleich mit seinem ersten Lied, das er auf seiner Akustikgitarre als Sologitarrist vorträgt, fesselt er das Pubklikum. Das Konzert fand am Samstag im Stemmerhof in Münschen statt. Markus Segschneider ist schon mehrfach dort aufgetreten. Ich selbst war zum ersten Mal bei seinem Konzert. Die Bühne wird vom Verein ars musica getragen.

Markus Segschneider präsentiert unter anderem seine eigenen Kompositionen. Diese sind mal langsam und mal schnell. Die Musik setzt sich aus verschiedenen Richtungen zusammen, wie Jazz, Folk, Country, Pop. Er hat aber auch Cover-Versionen im Programm. Von Randy Newman zum Beispiel trägt er das Lied „Sail away“ vor. Es handelt von der Sklaverei aus der Sicht eines Sklavenhändlers. Ich kannte das Lied noch nicht und fand es sehr interessant. Vor der Pause präsentierte Markus Segschneider noch ein sehr stimmungsvolles Medley der Band The Shadows.

Nach der Pause bezog er sich unter anderem auf Jimmy Webb, ein weiterer Singer/Songwriter, dessen Lieder von bekannten Größen, wie Johnny Cash, Frank Sinatra und vielen anderen gesungen wurden. Er spielte und sang das Lied „The Highwayman“. Ich kenne dieses Lied auch von der gleichnamigen Gruppe (Highwayman), die sich aus Johnny Cash, Willie Nelson, Waylon Jennings und Kris Kristofferson zusammensetzt. Ihre Version wurde die Nummer eins in den Billboard Hot Country Charts und gewann 1986 einen Grammy im Bereich „Best Country Song“ (Wikipedia). Es war eine sehr gute Version an diesem Abend.

Auch von den Beatles gab Markus Segschneider ein Lied zu seinem Besten. Es war „And I love you“ von Paul McCartney. Markus Segschneider wir Hobbygitarristen vielleicht aus dem Acoustic Player bekannt sein. Die Zeitschrift gibt zu den Workshops auch eine DVD heraus, die Workshops in bestimmten Bereichen der Akustikgitarre anbieten. Markus Segschneider präsentiert hier immer wieder den Bereich Modern Fingerstyle. Das bedeutet, dass es nicht das normale Fingerpicking ist, sondern dass rund um das Fingerpicking auch die gesamte Gitarre genutzt wird, zum Beispiel mit Klopfen auf der Gitarre. Hier präsentierte er seine eigene Komposition „Hammers and Nails“. Durch seinen überzeugenden Auftritt gab er zwei Zugaben, ein Medley aus verschiedenen Liedern, die aus dem Publikum kamen und ein Gutenacht-Lied für seine Tochter („Emilias Traum“).

Markus Segschneider überzeugt mit sehr guten Eigenkompositionen. Er bietet aber auch einen schönen Mix an mit bekannteren Liedern und vermischt in den Stücken auch verschiedene Stile. Seine Ankündigungen dazwischen waren mit humoristischen Bemerkungen ausgeschmückt. Es war ein stimmungsvoller Abend und ich freue mich, dass der Verein solchen Künstlern wie Markus Segschneider eine Bühne bietet. Ein Mann mit seiner Akustikgitarre und es wurde ein sehr schöner Abend, bei dem ich nicht bemerkt habe, wie die Zeit verging und es schade fand, dass er ein Ende hatte. Wenn ihr seht, dass dieser Künstler auftritt, kann ich einen Besuch nur empfehlen.

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