Sonntagsgedanken: Öffnungszeiten in Deutschland

Ich habe vor Kurzem einen Artikel über verschieden Öffnungszeiten in Deutschland gelesen. Dann habe ich noch etwas nachgelesen. Ich wusste zwar, dass es verschiedene Öffnungszeiten innerhalb von Deutschland gibt, da es verschiedene Regelungen gibt, weil es nicht Bundessache, sondern Ländersache ist. Das heißt, dass in den Bundesländern unterschiedliche Regeln gibt. Dies kann man unter anderem hier nachlesen. In Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland gelten strengere Regeln, nämlich dass die Geschäfte von 6 bis 20 Uhr öffnen dürfen, wobei Bayern weniger Ausnahmen macht als die anderen Bundesländer. Die anderen Bundesländer haben werktags den ganzen Tag die Möglichkeit zu öffnen, also von 0 bis 24 Uhr (manche schränken es am Samstag bis 20 Uhr ein).

Ich selbst bin gegen eine Regelung, dass den ganzen Tag offen ist. Viele arbeiten im Verkauf. Diese haben auch Familien. Sie sind schon bei den Regelungen in Bayern sehr unflexibel gegenüber der Familie, da ja am Samstag gearbeitet werden muss. Und wenn um 20 Uhr der Laden schließt, kommt die Verkäuferin auch nicht gleich aus dem Geschäft. Da ist dann meistens der Abend schon gelaufen. Wenn dann noch ein Schichtwechsel dazu kommt und am nächsten Tag ein früher Beginn in die Arbeit ist, dann ist nicht viel Zeit. Schlimmer und viel weniger einzuteilen ist es, wenn den ganzen Tag offen ist. Früher bei kürzerern Öffnungszeite konnte man auch einkaufen. Zum Beispiel war es auch schön am Samstag in München am Nachmittag durch die Fußgängerzone zu gehen und die Geschäfte waren schon geschlossen. Das war eine schöne Einstimmung auf den Sonntag und die Verkäuferinnen hatten auch noch etwas vom Wochenende. Ich finde es sehr schade, dass die Geschäfte so lange offen haben, denn es geht Flair und soziale Verträglichkeit verloren. Zumal dadurch nicht mehr eingekauft wird.

Ein Gedanke zu “Sonntagsgedanken: Öffnungszeiten in Deutschland

  1. Ich vermisse die am Samstag Nachmittag einsetzende Durchschnaufpause in der Innenstadt Münchens auch sehr. Gerade diese Augenblicke haben mich mit der Großstadt und ihren zahlreichen Misslichkeiten immer wieder versöhnt. Wie schön es war, einmal durch die Fußgängerzone flanieren zu können, ohne dass einem dauernd wer vor die Füße gelatscht oder einem die Straßenverkehrsordnung missachtender Radler bedrängt hat. Um nicht unfair zu sein: Die Radler kurvten damals kaum hier herum, weil sie noch nicht in U- und S-Bahnen mitgenommen werden durften.

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