Christi Himmelfahrt: Brauchtum

Christi Himmelfahrt ist 40 Tage nach Ostern (einschließlich Ostersonntag) oder der Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach Ostern. er ist bundesweit ein Feiertag. Die Christen feiern an diesem Tag die Aufnahme Jesu in den Himmel, wobei Himmel hier nicht wörtlich gemeint ist. Dadurch ist die Hoffnung verbunden, dass Jesus Christus zu den Menschen zurückkehrt.

Der Brauchtum an diesem Tag war früher noch ausgeprägter. Es wurde zum Beispiel eine Christusfigur am Ende des Gottesdienst an Seilen zum Kirchendach hinaufgezogen (Feiern online). Danach regnete es Blumen, kleine Heiligenbilder und brennnendes Material (Feuerzungen des heiligen Geistes). Manchmal wurde die Herrschaft des Bösen noch symbolisch zerstört, indem eine Figur des Teufels hinunter geworfen wurde. Diese wurden dann getreten, gestoßen, geworfen und zerstört.

Im späten Mittelalter gab es Brauch, dass zwei Priester mit Weihrauch durch die Kirche zogen, was die Himmelfahrt symbolisierte. Was sich bis heute in einigen kleinen Gemeinden gehalten hat, sind „Flurprozessionen“. Sie sollen die „ständige Wanderung zu Gott“ symbolisiseren. Das wird aber auch benutzt, indem Pfarrer zustätzlich die Bitte vortragen, die Ernte vor Schäden zu bewahren.

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