EUGH-Urteil: Arbeitszeiterfassung

In den Medien wird nun sehr stark das Thema Arbeitszeiterfassung diskutiert. Unter anderem findet man einen Artikel auf RP-Online. Das hat meiner Meinung nach Vor- und Nachteile.

In den Berufen, in denen Überstunden an der Tagesordung sind, die nicht bezahlt werden, ist es sinnvoll, da es ungerecht ist. Viele zum Beispiel im Verkauf bleiben länger, weil sie noch putzen müssen, aufräumen oder auch Kasse achen müssen. Einige Unternehmen zahlen dies, andere geben eine bestimmte Zeit vor. Was darüber hinaus geht, ist dann Freizeit, bei wiederum anderen ist alles Freizeit. Das ist aber nicht nur in dieser ranche üblich. Man denke nur an die Leute, die auch außerhalb des Büros und der Arbeitszeiten E-Mails checken und Telefonate führen, ohne dies aufzuschreiben. Dies soll dadurch eingedämmt werden. Ob das dadurch realisierbar ist, steht meiner Meinung nach in Frage, denn das wird halt dann in Zukunft auch nicht erfasst.

Es gibt aber dann auch kein Unternehmen mehr, dass eine Vertrauensarbeitszeit machen kann. Das heißt, dass man den Mitarbeitern mehr Freiheiten in Bezug auf ihre Zeiteinteilung geben kann, zum Beispiel Eltern oder aber auch, wenn man mal private Termine hat. Wie sieht es dann mit Dienstreisen aus. Es sind also noch viele Fragen zu klären, die das neue Gesetz zu meistern hat. Es wird sich aber dadurch auch nicht viel ändern, denn die Unternehmen werden ihre Löcher finden, um nicht alles zahlen zu müssen meiner Meinung nach.

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