Die Bewegungen der Alpen

Wie entstehen eigentlich Gebirge? Das geschieht, indem Erdplatten, die auf dem zähflüssigen Erdmantel treiben, zusammen stoßen. Dadurch falten sich Gebirge auf und das über Jahrmillionen. Die Alpen entstehen seit 50 Millionen Jahren. Hier trifft die afrikanische Platte auf die eurasische Platte. wir meinen ja, dass das ein sehr langer Zeitraum ist, aber geologisch gesehen ist der Prozess jung und daher auch noch nicht abgeschlossen.

Die Alpen wachsen nach wie vor weiter, und zwar durchschnittlich etwa 1,8 Millimeter pro Jahr. Während die Westalpen an Ort und Stelle bleiben, wndern die Ostalpen um etwa 2 Millimeter nach Osten. Da zwei weitere Faktoren an der Entstehung beteiligt sind, heben sich auch die Täler.

  1. Im Zuge der Erosion tragen Wind und Wetter stetig Material ab, sodass es leichter wird. Dadurch taucht eine Winzigkeit aus zähflüssigen Untergrund auf.
  2. Die isostatische Hebung: Etwa 62 Billionen Tonnen Gletscher aus der letzten Eiszeit liegen auf dem Alpenraum. Vor gut 10.000 Jahren haben sie sich zurückgezogen. Daher geht die gesamte Region, indem sie von der schweren Last befreit ist, weiter gegen den Himmel.

Die Alpen wachsen also durch Erosion, isotonische Hebung und dem Zusammenstoß der beiden Platten weiter. Das Ende des Wachstums werden wir nicht mehr erleben. Dennoch ist es ein grandioses Naturschauspiel, dessen Faszination man sich unmöglich entziehen kann.

Quelle: P.M. Fragen und Antworten Ausgabe Februar 2019

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